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Radevormwald
Bürgermeister tauschen sich aus

Radevormwald. Die oberbergische Bürgermeisterrunde traf sich gestern bei Johannes Mans, um Entscheidungen zu treffen, die für alle Kommunen wichtig sind. "Die Bürgermeister haben vorgestellt, wie in den einzelnen Städten die Ölverschmutzung auf den Straßen nach Unfällen beseitigt wird", sagte Mans. In Rade arbeiten Freiwillige Feuerwehr und Betriebshof eng zusammen.

Einen Erfahrungsaustausch gab es für den Offenen Ganztag. Wie in Radevormwald auch steigt der Bedarf für Betreuung besonders in den Grundschulen. "Da liegen wir im Trend", sagt Mans. Durch den Ganztag in der Sekundarschule werde späterer Betreuungsbedarf von Schülern abgefedert.

Thema war auch die Regionale 2025: Beschlossen wurde, dass in diesem Jahr die Ideen für Projekte zusammengetragen werden. Diese sollen dann gebündelt zusammengeführt und in einem weiteren Antrag gefasst werden. Dabei sollen Projekte außerhalb der Integrierten Handlungskonzepte der Kommunen erfasst werden.

Einen Austausch gab es auch zur IT-Ausrichtung der Kommunen. Die meisten Städte wollen sich externe Partner suchen. Für Rade kündigt Mans weitere Gespräche mit dem bisherigen Partner Civitec an. "Wir müssen den IT-Herausforderungen der Zukunft gewachsen sein", sagt Mans. Auch bei den Ordnungspartnerschaften - Thema Ordnungsdienste in den Kommunen - stellten die Bürgermeister ihre Vorstellungen vor. Der Kreis hat an dieser Stelle den Kommunen seine Hilfe angeboten - Finanzierung einer halben Stelle, Unterstützung bei Sachausstattung und Finanzierung eines Dienstwagens. "Radevormwald favorisiert eine Lösung, nach der zwei halbe Stellen für zwei Jahre geschaffen werden sollen", sagt Mans. Die Kommunen der Kreisverwaltung sollen ihre Entscheidungen bis zum Jahresende mitteilen.

(wos)
 
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