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Radevormwald
Bunter Ostermarkt im Museum

Radevormwald: Bunter Ostermarkt im Museum
Im Wülfingmuseum hatten Kunsthandwerker ihre Verkaufsstände aufgebaut. Das Interesse war groß. FOTO: Jürgen MOll
Radevormwald. Draußen Winter, drinnen Frühling: Narzissenblüten, hölzerne Osterhasen und Frühlingsboten aus Strick und Stoff kündigen das Osterfest an. Von Sigrid Hedderich

Der kleine Kunsthandwerkermarkt kurz vor dem Osterfest ist schon ein fester Bestandteil im Veranstaltungskalender im Wülfingmuseum in Dahlerau. Am vergangenem Wochenende zeigte sich der Markttag am Samstag ähnlich gut besucht wie auch der Sonntag. "Das ist nicht immer so", äußerte sich Tanja Behnke, Sprecherin des Vereins Wülfingmuseum.

An Samstagen sei es in der Vergangenheit ehe still auf ähnlichen Veranstaltungen gewesen. "Ich denke, die Leute wollten am Samstag auch etwas erleben und haben sich für unseren Ostermarkt entschieden, weil er räumlich im Warmen liegt", so Behnke. Die Anzahl der Verkaufsstände im Café des Museums allerdings zeigte sich etwas geschrumpft. "Uns erreichten leider einige krankheitsbedingte Absagen", so die Sprecherin. Doch auch im kleineren Kreis wurde eine frühlingshafte Atmosphäre geboten, die besonders von den Marktbesuchern sehr geschätzt wird.

Eva Winkler schien ihren Bummel im Verkaufsstand-Rondell sehr zu genießen. "Ich kann hier in Ruhe einmal stöbern. Bestimmt finde ich noch kleine Osterpräsente für meine Eltern", meinte sie. Am Stand von Jutta Hellmig gefielen ihr besonders die kleinen handgestrickten Schäfchen sehr. "Wirklich eine tolle Idee. So eine zarte Strickarbeit habe ich noch nie gesehen", schwärmte die Besucherin. Neben den kleinen Wolltierchen bot die Hobbystrickerin aus Lüdenscheid auch wärmende Socken und dicke Wollschals an.

Nostalgiche Tassen und Milchkännchen, gefüllt mit echten Hyazinthen, Primeln, Ranunkeln und Osterglocken waren der echte Hingucker am Stand von Margot Lückoff aus Radevormwald. "Über das ganze Jahr sammele ich die Tassen und bepflanze sie später", so die Marktfrau, die schon mehrfach im Wülfingmuseum mit selbst gefertigter Saisonwaren ausstellte. Ähnlich auch Ulricke Dörk aus Breckerfeld: "Die Besteckhüllen aus Filz, die ich auf dem Adventsmarkt gut verkaufen konnte, haben jetzt eine österlich Verzierung", sagte sie. Auch Platzsets und Patchworkdecken für Kinder bot sei an.

Am Stand von Klaus Schröder wurden die Schalen riesiger Eier gezeigt, die er mit kleinen Osternestern bestückt hatte. "Die Eier habe ich aus Gipsmaterial selber hergestellt", so der Kleinkünstler. Am Stand von Tanja Behnke leuchteten alle erdenklichen Frühlingsfarben auf ihre Näharbeiten. Babylätzchen, Kulturtaschen und Tischbeutel trugen zum Teil fröhliche Movite aus der Natur. Olga Köpp aus Wuppertal, zeigte ausgeblasene Eier, die sie mit Schnipseln alter Zeitungen dekoriert hatte.

Quelle: RP
 
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