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Radevormwald
CDU macht sich für Wupperorte stark

Radevormwald: CDU macht sich für Wupperorte stark
Gerd Uellenberg (v.l.), Dietmar Busch und Rolf Schulte stellten die Ideen der CDU-Fraktion vor. FOTO: wos
Radevormwald. Stadt, WFG und Investor Christian Bartels sollen auch künftig eng zusammenarbeiten. Das ist nur eine von vielen Forderungen der größten Fraktion im Stadtrat. Gute Ansätze sieht die Fraktion in der Umstrukturierung im Rathaus. Von Wolfgang Scholl

Gute Voraussetzungen für die Kombination Sekundarschule und Theodor-Heuss-Gymnasium, die Entwicklung der Grundschule Stadt mit Kindertagesstätte im Haus, einen Hol- und Bringplatz an der Mühlenstraße, den Erhalt des Standorts der Förderschule Oberberg (Armin-Maiwald-Schule), das Thema Demografie, aber auch ein "Sozialhaus" und die Entwicklung der Wupperorte - das alles sind die Themen, die die Fraktionsspitze der CDU um Dietmar Busch, Gerd Uellenberg, Olaf Jung und Rolf Schulte in nächster Zeit als Schwerpunkte sieht.

"Wir sind seit Jahresbeginn von der Partei getrennt", sagt Busch, der Christian Viebach ablöste. Mit 30 Mitgliedern habe man eine starke Gruppe. "Für die Themen und Ausschüsse haben wir jeweils einen Sprecher, der von uns auch in die Pflicht genommen wird, das Thema federführend zu bearbeiten", sagt Busch.

Positiv sieht die CDU-Fraktion die Umstrukturierung im Rathaus. "Es gibt mehr Ansprechpartner, dafür aber welche, die direkt im Stoff sind", sagt Schulte. Zu jeder Sitzung wird neben dem Beigeordneten Frank Nipken ein Amtsleiter geladen. Die nächsten könnten Ulrich Dippel (Technisches Bauamt) und Burkhard Klein (Bauverwaltungsamt) sein.

Verbunden mit Appellen an die Eltern, die Hermannstraße zu meiden, ist die Unterstützung, den Parkplatz Mühlenstraße zu einem Hol- und Bringplatz umzugestalten. "Nur so können wir die Hermannstraße entlasten", sagt Uellenberg. Eine Straßenfortführung an der Hermannstraße zur Mühlenstraße sieht die CDU-Fraktion als nicht zielführend, weil eine solche Einbahnstraßenregelung wieder zu schnellem Fahren anregen würde. "Das ist bei Einbahnstraßen generell so", sagt Schulte. Für das Gebäude der Grundschule Stadt sei es die richtige Entscheidung gewesen, die Schule bis zum Sommer wieder herzurichten - "mit der Hälfte der Kosten, 200.000 statt 400.000 Euro", sagt Busch. Unterstützt werden der Bau der Kindertagesstätte und eines Begegnungszentrums zwischen Familienbüro und Schulgebäude bis 2018. Es soll auch für die Betreuung der Grundschulkinder genutzt werden.

Die CDU sieht die Wirtschaftsförderungsgesellschaft (WFG) gefordert, ähnlich wie an der Nordstraße, neuen und bezahlbaren Wohnraum in Innenstadtnähe zu schaffen. "Der Trend bei Älteren geht von der Peripherie ins Zentrum", sagt Schulte. Gefordert wird die Verwaltung auch, um eine bezahlbare Lösung für eine Verbindung des Mittagstischs mit Räumen für den Verein "aktiv55plus" und für eine Kleiderkammer zu finden. "Die Alternative zum Wartburghaus muss fußläufig zur Stadt sein", fordert Uellenberg. "Wir wollen einen Miteinandereffekt", ergänzt Busch. Auch solle die Stadt mit dem Citymanagementverein sprechen, um die Idee eines Einzelhandels-Marktplatzes als Online-Portal aufzunehmen und zu entwickeln.

Ein weiterer Schwerpunkt sind die Wupperorte. Stadt, WFG und Investor Christian Bartels sollten zusammenarbeiten wie bei den beiden Ausstellungen. Die Gastronomie in dem Bereich müsse verbessert werden, sagt Busch. Schließlich arbeiteten dort 400 bis 450 Menschen. Auch mit dem neuen Eigentümer des Wuppermarktes soll es schon bald Gespräche geben. Busch setzt dabei außerdem auf den Oberbergischen Kreis, der Unterstützung für die Wupperortschaften zugesagt hat. Hoffnungen setzt die CDU auch auf die neuen Konzeptentwickler, die derzeit gesucht werden. Sie sollen neue Ideen mit der Bezirksregierung besprechen.

Die CDU-Fraktion sagt auch, dass sie ihre Aufgabe darin sieht, Ideen einzubringen. Der Verwaltung obliege die Suche nach Lösungsvorschläge, aus der die Politik auswählt und die Verwaltung dann umsetzt.

Quelle: RP
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