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Radevormwald
CDU will Einnahmesituation bei Wülfing verbessern

Radevormwald. Für die Sitzung des Stadtrates am 6. September hat die CDU-Fraktion zwei Anträge eingereicht. Darin geht es um eine Optimierung des Wülfing-Komplexes und um Möglichkeiten, in Innenstadtnähe ein Begegnungszentrum einzurichten. Die Stadtverwaltung wird beauftragt, möglicherweise unter Beteiligung der Wirtschaftsförderungsgesellschaft (WFG) mit den Firmenbetreibern, die auf dem Wülfing-Gelände tätig sind, die Frage zu klären, ob das Angebot einer Kantine oder eines Mittagstisches zu einer besseren Auslastung der Räume bei Wülfing führen könnte. Passende Räume müssten dann in dem städtischen Teil von Wülfing zur Verfügung gestellt werden. "Der CDU-Fraktion liegen Informationen vor, dass gerade in diesem gastronomischen Bereich hier seitens der Firmen vor Ort durchaus Interesse an dem Betrieb und der besseren Nutzung einer Gastronomie bei Wülfing besteht", schreiben der Fraktionsvorsitzende Dietmar Busch und der Fraktionsgeschäftsführer Rolf Schulte zur Begründung. Es sollte daher nichts unversucht gelassen werden, zu klären, ob sich so eine Möglichkeit bietet, den Komplex attraktiver zu gestalten und die Einnahmesituation zu verbessern.

In dem zweiten Antrag geht es um die Unterstützung des Ehrenamtes und ein Begegnungszentrum im Innenstadtbereich. Die Stadtverwaltung soll prüfen, welche Möglichkeiten bestehen, in Innenstadtnähe ein solches Begegnungszentrum einzurichten, dass unter anderem vom Trägerverein "aktiv55plus", dem Radevormwalder Mittagstisch und eventuell auch durch den Bürgertreff genutzt werden kann. "Zahlreiche Ehrenamtler übernehmen Aufgaben im Sozialbereich unserer Stadt. Sowohl der Trägerverein als auch der Mittagstisch - inzwischen unverzichtbare Institutionen in unserer Stadt - brauchen dringend neue Räume, um ihre Arbeit dauerhaft versehen zu können. Dabei ist die Nähe zum Stadtkern von entscheidender Bedeutung", heißt es in dem CDU-Antrag. Wenn auch der Bürgertreff mit einbezogen würde, ergäben sich mit Sicherheit sinnvolle Berührungspunkte, die zusätzliche Perspektiven eröffnen. Hier ist nach Ansicht der CDU die Stadtverwaltung und möglicherweise auch die WFG gefordert, jeden Versuch zu unternehmen, dem Ehrenamt Hilfestellung zu geben.

(rue)
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