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Radevormwald
City-Umgestaltung jetzt auch in Remscheid

Radevormwald. SPD-Bezirksbürgermeister Otto Mähler möchte wegen der Verschmutzung auf den Tunnel am Ebertplatz verzichten. Von Henning Röser

Der Start in die Umgestaltung der Innenstadt ist für Remscheids Bezirksbürgermeister Otto Mähler (SPD) das bestimmende Thema dieses Jahres. Ein externes Büro bereite gerade den Architektenwettbewerb für die Umgestaltung des Ebert-Platzes (Busbahnhof) vor, berichtete er. Die SPD will zum gesamten Prozess immer wieder "Anstöße geben". Dazu soll regelmäßig das Gespräch mit den Bürgern gesucht werden. Für den neuen Ebert-Platz bringt Mähler einen Verzicht auf den Fußgängertunnel zum Ämterhaus ins Gespräch. Eine Querungslösung über der Erde würde ein Ende dieses Angstraums bedeuten, dessen Wände permanent beschmiert werden - wie erst kürzlich wieder unmittelbar nach einer Reinigungsaktion.

Bei der im Frühjahr anstehenden Entscheidung über den neuen Standort für das Berufskolleg Wirtschaft und Verwaltung setzt Mähler auf den Standort Alleestraße (am Platz von Sinn-Leffers). Falle die Wahl des Rates auf diesen Standort, müsse die Politik darauf drängen, dass sich das Umfeld vor der Fertigstellung der Schule zuvor verändere.

Es müssten Angebote für Jugendliche her, wo diese ihre Pausen oder Freistunden verbringen können. "Sonst wird die Allestraße zum Aschenbecher." Ein Standort könnten die leerstehenden Räume des Metropol-Kinos sein. Für denStadtpark rechnet Mähler in diesem Jahr nicht mit Fördergeldern für die Sanierung des Stadtparkteiches. Die Stadt selber könne das Geld nicht aufbringen. Gleichwohl werde aber im Hintergrund bei den TBR an Konzepten gearbeitet, die den ganzen Park im Blick haben - mitsamt dem Teich. So soll unter anderem das Entree des Parkes hin zur Martin-Luther-Straße geplant werden. Die Zukunft des Wochenmarktes vor dem Rathausbleibt auch in diesem Jahr ein Thema. Dass der vorweihnachtliche Ausweichstandort auf der Alleestraße (wegen der Eisbahn vor dem Rathaus) eine Dauerlösung werde, hofft Mähler persönlich nicht. Ein weit verstreuter Markt sei wenig reizvoll. Die Reaktionen auf die Allee-Wochen seien gemischt gewesen. Nicht alle Händler seien zufrieden gewesen, es habe zudem Kritik von einigen Geschäftsanliegern auf der Allee gegeben, die ihren Laden hinter den Buden nicht mehr ausreichend wahrgenommen empfanden.

Mähler will nun das Gespräch mit den Markthändlern und dem Stadtmarketing suchen, um den Kurs für die Zukunft zu besprechen. Dabei soll auch noch mal das Thema Öffnungszeiten auf den Tisch kommen.

Dass der Wochenmarkt schon um 13 Uhr endet, einige Stände sogar schon deutlich früher abbauen, hält der Bezirksbürgermeister für unattraktiv und nicht mehr zeitgemäß.

Quelle: RP
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