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Radevormwald
Citymanagementverein weist Kritik an Citymanager zurück

Radevormwald: Citymanagementverein weist Kritik an Citymanager zurück
Citymanager Siegbert Panteleit FOTO: Moll Jürgen
Radevormwald. Martin Ottenstreuer, Vorsitzender des Citymanagementvereins, erklärte zur Entwicklung für die Zukunft seines Vereins, dass für die Zeit des zweiten Innenstadtkonzeptes bereits 2016 eine Satzungsänderung beschlossen und eingetragen worden ist.

"Wir haben im vergangenen Jahr beschlossen, dass die Arbeit in der jetzigen Form Ende 2018 enden wird", sagte Ottenstreuer.

Für die Zeit ab 2019 sei ein anderes Konzept in enger Anlehnung an die Wirtschaftsförderungsgesellschaft (WFG) geplant. Dabei sollen dann auch Akteure wie die Werbegemeinschaft "Rade lebt" mit eingebunden werden. Wenn es zum Beispiel eine Begleitveranstaltung zum Umbau der Innenstadt gibt, soll diese von WFG-Mitarbeiterin Heike Ueberall organisiert werden. Auch das Entscheidungsgremium für den Verfügungsfonds soll stärker an die WFG gelehnt werden, wobei die Entscheidungen aber selbstverständlich eigenverantwortlich getroffen werden.

Die Kritik an Citymanager Siegbert Panteleit weist er ausdrücklich zurück: "Aus unserer Sicht ist er ein hervorragender Fachmann, seine Entscheidungen bei der Planung sind auch von der Verwaltung sehr begrüßt worden", sagt Ottenstreuer. Ottenstreuer meint, dass Panteleit die Stadt ein Stück vorangebracht habe und bringe. Die Kritik Einzelner beruhe aus persönlichen Animositäten, vermutet der Vorsitzende des Citymanagementvereins.

Bürgermeister Johannes Mans nahm zu Beginn der Ratssitzung am Dienstag Stellung zu der Kritik am Citymanagementverein, die in Radevormwald aufgekommen ist. Ab 2019 soll das Citymanagement enger mit der Stadt verzahnt werden. Ein nicht politikdominierter Beirat soll über die Ausgestaltung des Citymanagements bestimmen. Teil des Beirats könnten zum Beispiel Mitglieder der Werbegemeinschaft "Rade lebt" werden.

"Das Citymanagement wird ein Baustein der Förderung unserer Stadt sein und hat die Aufgabe, Interessen zu bündeln. Die deutliche Kritik will ich so nicht stehen lassen und halte es deswegen für richtig, das Citymanagement mit der Stadt zu vernetzen und in unseren direkten Verantwortungsbereich zu holen", sagte Mans.

Das verbleibende Jahr, bis der Verfügungsfonds des Citymanagements 2019 in die Verantwortung der Stadt fällt, will Johannes Mans dafür nutzen, um ein Konzept und eine neue Strategie für das Citymanagement zu entwickeln. "Wir müssen einen Beirat bilden und daran arbeiten, dass die Akzeptanz dieses Instruments wieder erhöht wird."

Dem Verein stehen jährlich 70.000 Euro, von denen 60 Prozent aus der Landesförderung stammen, und zusätzlich 20.000 Euro aus dem Verfügungsfonds zu. Im Rahmen des Integrierten Handlungskonzeptes stellt die Stadt Förderungsanträge für die weitere Unterstützung durch einen Citymanagementverein.

(trei/wos)
 
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