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Radevormwald
Citymanager soll Planungen bis Jahresende 2018 begleiten

Radevormwald. Wegen der Kritik am Citymanagementverein und an Citymanager Siegbert Panteleit hat es in dieser Woche ein zweites Gespräch von Vereinsvertretern mit Bürgermeister Johannes Mans gegeben.

"Fazit unseres Gesprächs ist, dass alle eine engere Anbindung der Arbeit des Vereins an die Stadt befürworten", sagt der Bürgermeister, der das Gespräch als gut und konstruktiv bezeichnete. Michaela Freitag, die Büromitarbeiterin des Citymanagementvereins, soll in Zukunft stärker in die aktive Arbeit mit eingebunden werden und, so Mans, "zum Kümmerer für die kleineren Geschäftsleute werden". Michaela Freitag hatte sich im Sommer bereits kurzfristig um die von der Stadt veranstaltete Pflaumenkirmes gekümmert und große Teile der Organisation übernommen. Diese Aufgaben hatte bis zu einer weiteren Umstrukturierung in den vergangenen Jahren immer das Ordnungsamt der Stadt wahrgenommen.

Der Citymanager wird wie geplant, bis zum Jahresende 2018 für Radevormwald tätig sein, sich an den Planungen für das Integrierte Handlungskonzept Innenstadt II engagieren und sich verstärkt dem Leerstandsmanagement von Geschäftsflächen im Umfeld der Innenstadt widmen. Dabei soll der Citymanager unter anderem auch die Stadtverwaltung weiter unterstützen, damit die Konzepte für die jeweiligen Förderkulissen entsprechend vorbereitet werden können.

Konzeptionell soll auch erarbeitet werden, welche Vereine und Institutionen demnächst im Beirat des Citymanagementvereins vertreten sein sollen. Der Beirat soll seine Arbeit spätestens 2019 mit Umbaubeginn aufnehmen.

Ein weiteres Gespräch soll es auch mit den Vertretern der Gruppierung "Rader Perlen" geben. Die haben, berichtete Mans, angekündigt, aus ihrer Sicht Ideen zu dem Konzept für die Innenstadt beizutragen und diese der Verwaltung vorzustellen.

(wos)
 
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