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Radevormwald
Das Eigenkapital der Stadt sinkt weiter bis zum Jahr 2021

Radevormwald. Bis zum Jahr 2022 muss die Stadt Radevormwald einen ausgeglichenen Haushalt nachweisen. Mit dem Haushaltssicherungskonzept, das seit 2012 Jahr für Jahr fortgeschrieben wird, wird dokumentiert, dass die Stadt ihr Ziel erreicht und 2021 zum letzten Mal mit einem Defizit abschließt.

Aus diesem Konzept ergibt sich auch, dass das Eigenkapital der Stadt bis dahin weiter schwindet. Zum Ende des Jahres 2015 betrug es noch 31,5 Millionen Euro. Ende 2017 dürfte die Allgemeinde Rücklage der Stadt auf etwa 26 Millionen Euro gesunken sein. Nachdem Plan für die kommenden Jahre liegt das Eigenkapital Ende 2021 bei 17,5 Millionen Euro. Im Jahr 2022 sollen 320.000 Euro in die Rücklage fließen.

Mit Beginn des Neuen Kommunalen Finanzmanagements (NKF) im Jahr 2007 war das Eigenkapital mit 58,8 Millionen Euro beziffert worden. Die Prognose war damals: 2016 ist es aufgebraucht. Mit Sparmaßnahmen sollte gegengesteuert werden. Kämmerer Frank Nipken bezeichnete 2012 ein realistisches Ziel mit 20 Millionen Euro Eigenkapital im Jahr 2022. Nach jetzigem, aktualisiertem Plan wird dieses Ziel um etwa zwei Millionen Euro verfehlt.

(wos)
 
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