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Radevormwald
Das Haus auch in Herbst und Winter gegen Diebe sichern

Radevormwald. Von Januar bis September wurde in Rade 13 mal in Wohnungen eingebrochen. 2014 verschafften sich Einbrecher in 19 Fällen Zugang zu Häusern. Dass Einbruchszahlen schwanken, liegt laut Polizei-Pressesprecherin Monika Treutler in der Natur der Sache.

"Wenn man den Kreis betrachtet, ist die Zahl der Einbrüche in Rade gering", sagt Treutler. Die Kriminalstatistik bestätige, dass Oberberg zu den sichersten NRW-Kreisen gehört. Von Neujahr bis September meldeten Bürger 375 Einbrüche, das sind 33 weniger als 2014. Die Auf klärungsquote ist mit 20,2 Prozent um 3,5 Prozent gestiegen.

Trotzdem, sagte Treutler, sollte man sich bestmöglich gegen Einbrecher schützen. Sie empfiehlt, das Eigenheim auf Schwachstellen zu überprüfen. "Bei Wohnungs- oder Terrassentüren mit Glaseinsatz gilt: Nicht den Schlüssel stecken lassen. Einbrecher treten das Glas ein, drehen den Schlüssel und sind im Haus." Auch Fenster und Türen, die "auf Kipp" stünden, würden für Kriminelle schnell zum Einstieg. "Ein gekipptes Fenster ist ein offenes Fenster", sagt Treutler. Das gelte auch für höher gelegene Stockwerke. "Manche Einbrecher sind Kletterkünstler." Sie rät zu abschließbaren Fenstergriffen.

In der dunklen Jahreszeit sollten, auch schon ab 16 Uhr am Nachmittag, Zeitschaltuhren eingesetzt werden - Licht schrecke Einbrecher ab. Treutler mahnt zur Aufmerksamkeit. "Wenn ein verdächtiges Fahrzeug langsam durch die Straßen fährt - 110 anrufen." Ansprechen und zur Rede stellen sollten Bürger verdächtige Personen zum Schutz der eigenen Sicherheit nicht. "Einbrecher wollen keinen Kontakt mit Bewohnern aufnehmen. Fühlen sie sich ertappt, flüchten sie. Merken Sie sich das Aussehen der Person, die Fluchtrichtung und bei Fahrzeugen das Kennzeichen. Für den Rest ist die Polizei zuständig."

(rbrt)
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