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Radevormwald
Demografie muss für CDU endlich Thema werden

Die Infrastruktur der Stadt muss sich bei prognostiziert sinkenden Einwohnerzahlen auf 20.000 Einwohner und einer immer älter werdenden Bevölkerung ändern. Trotzdem soll Rade liebenswert bleiben, damit es sich lohnt, in ihr zu leben.

Dazu gehört auch die Schaffung von bezahlbarem Wohnung. Diese und ähnliche Themen möchte die CDU-Fraktion in nächster Zeit behandelt sehen. Zu Beginn der Wahlperiode ist im Sommer 2014 ein Ausschuss Demografie ins Leben gerufen worden - mit Rolf Schulte (CDU) als Vorsitzendem. Bis auf einen Workshop gab es bisher nur Ankündigungen und Absichtserklärungen.

Im Herbst sollen die Fraktionen konkrete Themenvorschläge unterbreiten. "Nach unserem Start gab es zuerst einen Bürgermeisterwechsel und dann keinen Ansprechpartner", sagt Rolf Schulte. Jetzt wird sich Hauptamtsleiterin Regine Schmidt des Themas angenommen. "Das Gesicht der Stadt wird sich verändern. Die Politik hat dafür zu sorgen, dass die Stadt lebenswert bleibt", ergänzt der CDU-Fraktionsvorsitzende Dietmar Busch. Rolf Schulte will noch in den Ferien ein Gespräch mit Regine Schmidt und Bürgermeister Johannes Mans führen. Dabei soll der Termin für die nächste Sitzung fesgelegt werden. Rolf Schulte schwebt vor, dass die Fraktionen ihre Wünsche und Themen vorstellen und diese von Regine Schmidt gebündelt werden.

Beispiele glaubt Schulte bereits gefunden zu haben mit der Fußläufigkeit zur Innenstadt von Wohnungen für Senioren oder dem Personennahverkehr. Dietmar Busch nannte als weiteres Beispiel die Wasserversorgung. "Die Leitungen sind nach Prognosen in den 1970er Jahren zum Teil auf 40.000 Bewohner ausgelegt. Auch wenn weniger Wasser verbraucht wird, muss ein Leitungssystem gewartet und saniert werden", sagt er zu den Zukunftsherausforderungen.

Gerd Uellenberg sieht einen ersten Ansatz: "Wir hatten, so der Bericht der Gemeindeprüfanstalt, zu viel Schulraum in der Stadt. Durch die Verbindung von Grundschule Stadt und Kita im Untergeschoss tragen wir den Forderungen Rechnung, städtische Räume effektiver einzusetzen und so dauerhaft Ausgaben zu reduzieren."

(wos)
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