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Radevormwald/Hückeswagen
DLRG beendet Saison an der Bever-Talsperre

Radevormwald/Hückeswagen: DLRG beendet Saison an der Bever-Talsperre
Wenn die Helfer der DLRG aus Radevormwald an der Bever-Talsperre im Einsatz sind, geht es ihnen um die Sicherheit der Gäste. FOTO: dlrg
Radevormwald/Hückeswagen. Die Mitglieder des DLRG-Ortsverbandes haben sich auch in diesem Jahr ehrenamtlich an den Wachen beteiligt. 26 Wachgänger waren an mehr als 50 Tagen im Einsatz. Passiert ist glücklicherweise nicht viel. Von Wolfgang Scholl

Die Saison an der Bever-Talsperre war erfolgreich und interessant. Das berichtet DLRG-Pressesprecherin Petra Möhler über die abgelaufene Wachsaison an der Bever-Talsperre. Mit der DLRG Hückeswagen und zwei Ortsverbänden aus Wuppertal beteiligen sich die Radevormwalder seit Jahrzehnten an der Wasserrettungsgemeinschaft.

Bei etwa 20 Veranstaltungen wie der Unterstützung bei Regatten, dem ATV-Triathlon oder dem Drachenbootrennen waren die Rettungsschwimmer zusätzlich aktiv. Sehr aufwendig waren auch die Begleitungen der Segel-Events mit bis zu 70 Booten. Das sind für die Retter besondere Einsätze, weil sich bei den Bootsbesatzungen schnell Unfälle ereignen können.

An den veranstaltungsfreien Wochenenden waren die ehrenamtlichen Helfer an Samstagen und Sonntagen an der Talsperre und bemühten sich, dass an und auf dem Wasser die Freizeit der Besucher sicher war. An 15 Tagen haben die Rader nach Absprache mit anderen Vereinen auch die Koordination der Einsätze übernommen.

"Es ist zum Glück in diesem Jahr nicht so viel passiert", sagt Einsatzleiter Ulrich Paar. Dass zum Beispiel nicht mehr so viele Schnittverletzungen vorkommen, ergibt sich aus den Vorkehrungen, die die Wasserretter zusätzlich treffen. "Es hat sich als sehr gut herausgestellt, dass immer zum Saisonende in Verbindung mit anderen Vereine die Uferbereiche geräumt und von Müll befreit werden", sagt er. Ein Lob spricht Paar auch den Bootsführern aus. Auch die Zahl der Bootsunfälle sei rückläufig. "Trotzdem müssen wir weiter regelmäßig vor Ort sein, um im Notfall zu helfen", sagt Paar. Inzwischen sind die Segelboote und die Boote der Wasserretter in ihr Winterlager gebracht worden. Für das Wasserrettungsboot der DLRG Rade wird für das kommende Jahr ein Winterstellplatz gesucht. "Leider wird uns der derzeitige voraussichtlich 2017 nicht mehr zur Verfügung stehen", berichtet Petra Möhler. Das Boot ist 1980 in Dienst gestellt worden. Der Antrieb ist somit 36 Jahre alt und sehr robust. Wegen des Strahlantriebs wird das Boot auch bei anderen größeren Einsätzen angefordert. Im Einsatz war es auch nach dem "Blaulicht-Tag" in der Rader Innenstadt auf der Wupper-Talsperre, berichtet Paar. 1989 wurde der Motor getauscht, im Jahr 2000 die Schale. Die DLRG Rade hat damit ein funktionsfähiges Boot.

Die Wachstation konnte mit Hilfe der ehrenamtlichen Mitglieder selber winterfest gemacht werden. Sie erhielt in den vergangenen Wochen einen neuen Anstrich, außerdem wurde der Steg befestigt.

Gesucht werden junge Leute, die an der Bever tätig werden und dort ihre Freizeit verbringen wollen. Durch das Abitur hat die DLRG einige Abgänge zu verzeichnen. "Wir sind ständig auf der Suche nach ehrenamtlichen Kräften. Ideal wäre es, einmal donnerstags bei uns vorbeizukommen", sagt der Einsatzleiter.

Quelle: RP
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