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Radevormwald
DLRG sucht für ihr Boot ein Winterquartier

Radevormwald. Seit einigen Wochen ist die Wachstation der DLRG an der Bevertalsperre geschlossen. Jetzt, wo keine Badegäste mehr an die Bever kommen und auch keine Boote mehr auf dem Gewässer unterwegs sind, machen die Mitglieder der DLRG die Station winterfest. Philipp Meyer, Leiter Einsatz, kümmert sich um die Wachstation und ist auch für die Wartung der Geräte verantwortlich. Am vorigen Wochenende hat er das Rettungsboot der DLRG aus dem Wasser geholt und zunächst, gut eingepackt, neben die Wachstation gestellt. Die Halle, in der das Boot gemeinsam mit dem Fahrzeug der DLRG stand, steht dem Ortsverein in diesem Winter nicht mehr zur Verfügung.

"Wir suchen dringend nach einer neuen Halle oder einer sehr großen Garage, die Platz für unser Boot und das Auto bietet", sagt Philipp Meyer. Er würde das Rettungsboot nicht gerne neben der Rettungswache stehenlassen, weil es dort nicht nur der Witterung, sondern auch Vandalismus ausgesetzt ist. Eine sichere Unterkunft, die genug Platz bietet, konnte die DLRG bisher aber noch nicht finden. "Jemand, der seine Halle spontan an uns vermieten möchte, soll sich melden. Dafür wären wir sehr dankbar", sagt Meyer.

Der Standort der neuen Unterkunft muss nicht in Radevormwald liegen, sondern lediglich im näheren Umfeld. Roger Bonekämper, Vorsitzender der DLRG, hofft auf eine kurzfristige Lösung, damit das hochwertige Equipment keinen Gefahren ausgesetzt ist. "Damit die nächste Saison reibungslos aufgenommen werden kann, ist eine Unterkunft wichtig." Ab Mitte März wird die Wachstation an der Bevertalsperre dann wieder aus ihrem Winterschlaf geweckt und für die nächste Badesaison gerüstet.

(trei)
 
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