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Radevormwald
Doppelte Ladesäule und ein E-Auto für die Stadtwerke

Radevormwald. Die Strompreise bleiben stabil. Wie Stadtwerke-Geschäftsführer Thomas Behler vor einigen Tagen angekündigt hatte, geben die die Stadtwerke die Erhöhung der EEG-Umlage und auch der Netzentgelte zum 1. Januar kommenden Jahres nicht an die Kunden weiter. Aussagen zum weiteren Jahresverlauf können weder SWR.-Geschäftsführer Thomas Behler noch Aufsichtsratsvorsitzender Dietmar Busch machen. Das hänge damit zusammen, dass die Entscheidung von der Bundesregierung in Berlin getroffen werden. Auch bei den beiden anderen Sparten gas und Wasser gibt es zum Jahresbeginn keine Veränderungen.

Mit am Tisch saßen am Mittwochabend erstmals Mitarbeiter des neuen Minderheitenbeteiligten Innogy. Diese Gesellschaft ist 2016 von der RWE Energie abgespalten worden. "Die handelnden Personen unseres Mitgesellschafters haben sich aber nicht geändert", sagte Behler. Er geht davon aus, dass die Tendenz in dem neuen, börsennotierten Unternehmen auf zahlreichen Geschäftsfeldern hin zu grüner Energie geht und die Investitionen in der Zukunft in diese Richtung gehen werden. "Für Rade ändere sich aber erst einmal nichts", sagt Behler.

Gesprochen worden ist mit dem Aufsichtsrat auch über die E-Mobilität. Die Stadtwerke erhalten im kommenden Jahr ein erstes, öffentlich gefördertes E-Auto. "Die Zusage für die Förderung in Höhe von etwa 14.000 Euro haben wir bereits erhalten", sagt der Stadtwerke-Geschäftsführer. Zusätzlich wird eine öffentlich zugängliche doppelte Ladesäule installiert, damit auch andere E-Mobil-Nutzer davon profitieren können.

Grünes Licht gab der Aufsichtsrat dem Unternehmen auch für die Einführung verschiedener Portallösungen, die mit dem Energiesektor zusammenhängen. "Wir werden damit im ersten Quartal des kommenden Jahres an den Start gehen", kündigt Thomas Behler an. Die Stadtwerke möchten sich auf diesem Wege neue Geschäftsfelder erschließen. "Diese Neuerungen unterstützt der Aufsichtsrat ausdrücklich", sagt Dietmar Busch. Ziel des Gremiums sei es, die Stadtwerke für den Markt der Zukunft zu öffnen und das Haus auch entsprechend aufzustellen.

(wos)
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