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Radevormwald
Ehrenamtler als Stützen des Jubiläums

Radevormwald: Ehrenamtler als Stützen des Jubiläums
Rotraut Voß, Cordula Freese und Sigrid Hoge (v.l.) vom Frauenchor Melodienreigen im Gespräch mit Bürgermeister Johannes Mans FOTO: Wolfgang Scholl (Archiv)
Radevormwald. Vereinsvertreter stoßen auf erfolgreiches Stadtjubiläum an. Citymanager informiert über neue Wege der Digitalisierung. Von Flora Treiber

Johannes Mans ist den Ehrenamtlern für ihre aktive Mitarbeit am Stadtjubiläum und für ihren unermüdlichen Einsatz sehr dankbar. Die vielen Veranstaltungen zu "700 Jahre Radevormwald" haben 2016 zu einem besonderen Jahr für die Stadt gemacht. Dafür bedankte sich der Bürgermeister Donnerstagabend im Bürgerhaus mit einem Empfang bei den ehrenamtlichen Vereinen und Initiativen.

"Ich weiß, dass die enge Zusammenarbeit zwischen Stadt und Ehrenamtlern nicht selbstverständlich ist. Wir haben zusammen ein tolles Stadtjubiläum auf die Beine gestellt", sagte Mans. Das vergangene Jahr hat er nicht nur dafür genutzt, sich mit den Aufgaben im Rathaus vertraut zu machen, sondern auch, um Vereinsvorstände und für das Stadtleben wichtige Persönlichkeiten kennenzulernen. Mittlerweile hat Mans einen guten Überblick und kennt die meisten Ehrenamtler persönlich.

Engagierter Einsatz beim großen Festumzug im Mai: Die Jugendfußballer des Sportclubs 08 brachten ihre eigenen Tore mit. Bürgermeister Johannes Mans bedankte sich am Donnerstag bei allen ehrenamtlichen Helfern. FOTO: scholl (archiv)

"Keiner hat von ihm erwartet, dass er direkt jeden kennt oder alle Vereine aufzählen kann. Jetzt hat er aber wichtige Kontakte geknüpft und kennt die Ehrenamtler", sagte Ralf Feldhoff, Vorsitzender des DRK Dahlhausen. Die Zusammenarbeit zwischen Vereinen und Stadt sei aber bereits unter dem letzten Bürgermeister, Josef Korsten, sehr gut gelaufen. "In dieser Beziehung ist Radevormwald sicherlich sehr gut aufgestellt."

Dass es Johannes Mans gelungen ist, das Vertrauen und die Sympathie der Vereinsvorstände zu gewinnen, zeigte das Zusammenkommen am Donnerstag. "Wir schätzen seine menschliche und offene Art. Er nimmt die Sorgen und Vorschläge von Vereinen ernst und bietet seine Hilfe an", sagten Rotraut Voß, Cordula Freese und Sigrid Hoge. Die Sängerinnen des Chores Melodienreigen waren der Einladung ins Bürgerhaus gefolgt. Uwe Orzeske ist als Vorsitzender des Bürgerbusvereins ebenfalls zufrieden mit der Arbeit der Stadtverwaltung. "Wir gehören zwar zu den Vereinen, die wenige Probleme haben, aber trotzdem kommt der Bürgermeister regelmäßig zu unseren Versammlungen. Das schätzen wir sehr", sagte er.

Bevor die Suppe im Foyer des Bürgerhauses ausgeschenkt wurde, informierte Citymanager Dr. Siegbert Panteleit die Vereine über die mediale Entwicklung der Stadt. Auf "Rade bloggt" werden bereits seit vergangenem Winter Geschichten über die Stadt erzählt. Einzelhändler und Bewohner stellen sich und ihren persönlichen Bezug zu dem Standort vor. "In den Texten streuen wir gezielt Informationen über die Stadt und schlagen den Bogen zu Einkaufs- oder Freizeitmöglichkeiten", sagte Panteleit. Nächster Schritt soll die Entwicklung einer App sein, die die Leser des Blogs anspricht. Über das relativ neu installierte Besucherleitsystem sollen die App-Nutzer einen historischen Stadtrundgang durch Rade erhalten und auf Geschäfte und Gastronomie aufmerksam gemacht werden. "Wir wollen versuchen, die App 2017 zu realisieren. Die Grundlage haben wir mit ,Rade bloggt' bereits gemacht. Jetzt können wir die Technik für uns nutzen und den digitalen Auftritt von Rade ausbauen", sagt der Citymanager - und teilte zum Schluss eine seiner Visionen den Vereinen mit: "Zusammen mit anderen Städten aus der Umgebung könnte man relativ kostengünstig ein TV-Format für das Bergische Land realisieren. Das ist vielleicht ein Projekt für 2018", sagte er.

Quelle: RP
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