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Radevormwald
Entwicklung auf Arbeitsmarkt stabil

Radevormwald. Die Zahl der Arbeitslosen ist in Oberberg im November leicht um 0,8 Prozent gestiegen. Im Vergleich zum Vorjahresmonat sank die Zahl der Arbeitslosen im gesamten Oberbergischen Kreis - zu dem auch die Städte Radevormwald und Hückeswagen gehören - jedoch von 8142 auf 7612. Insgesamt meldete die für Oberberg zuständige Agentur für Arbeit Bergisch Gladbach gestern eine Arbeitslosenquote von 5,2 Prozent. Von Sebastian Bergmann

In der Bergstadt stieg die Zahl der Arbeitslosen im vergangenen Monat leicht von 751 auf 767. Im November 2014 waren es noch 778 Personen. "Erstmals seit Juli haben wir wieder einen leichten Anstieg der Arbeitslosenzahl für den Oberbergischen Kreis notieren müssen", sagte die Pressereferentin der Agentur für Arbeit Bergisch Gladbach, Regina Wallau. "Insgesamt ist die Arbeitsmarktlage aber stabil, die Entwicklung ist saisonüblich."

Wie die Agentur für Arbeit weiter mitteilte, meldeten sich im November 1700 Frauen und Männer im Kreis Oberberg neu arbeitslos, davon 720 aus einer Erwerbstätigkeit heraus. Damit haben sich 11,1 Prozent mehr aus einer Erwerbstätigkeit arbeitslos gemeldet als im Oktober, und 12,7 Prozent mehr als vor einem Jahr. Gleichzeitig hätten sich 1640 Personen aus der Arbeitslosigkeit abgemeldet. 555 davon fanden eine neue Stelle. Das sind 2,8 Prozent mehr als im Vormonat und 2,6 Prozent mehr als im November 2014.

Das Angebot an freien Stellen im Oberbergischen Kreis ist im November leicht gestiegen - um 17 Prozent auf 648. Im Vergleich zum Vorjahr stieg der Wert sogar um 18,5 Prozent.

"Die Arbeitskräfte-Nachfrage ist sehr hoch, aber oft ist es schwierig, die passenden Bewerber zu finden", sagte Regina Wallau. Im Oberbergischen Kreis sind aktuell 1772 freie Arbeitsstellen gemeldet.

Zufrieden mit den vorgelegten Zahlen zeigte sich der Vorsitzende der auch für Radevormwald und Hückeswagen zuständigen Agentur für Arbeit Bergisch Gladbach, Stefan Krause. "Der Arbeitsmarkt zeigt sich unverändert stabil, die Entwicklung bleibt positiv. Zwar ist im Oberbergischen Kreis die Arbeitslosigkeit leicht gestiegen. Die Nachfrage nach Arbeitskräften bleibt aber auch hier weiter hoch", sagte er. Vom Thema Zuwanderung sei die Arbeitslosigkeit bislang noch nicht beeinflusst. "Dies wird sich - wenn überhaupt - erst im Laufe des kommenden Jahres entwickeln."

Gesucht werden im Oberbergischen Kreis vor allem Stellen im verarbeitenden Gewerbe, im Handel, im Gesundheits- und Sozialwesen sowie in der Zeitarbeit.

Quelle: RP
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