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Radevormwald
Erforderliche Brandschutzarbeiten im Bürgerhaus beginnen jetzt

Radevormwald: Erforderliche Brandschutzarbeiten im Bürgerhaus beginnen jetzt
Auch die VHS möchte gern ins Bürgerhaus umziehen. Aber da gibt es Verzögerungen bei der Fertigstellung des Bürgertreffs. FOTO: wos
Radevormwald. Auch an der Hermannstraße, in der Realschule und in der Grundschule Stadt wird in den Ferien gearbeitet. Kommunalaufsicht sorgt für Verzögerungen. Von Wolfgang Scholl

Das Bürgerhaus ist seit mittlerweile einem Monat geschlossen, weil dort die Verbesserung des Brandschutzes geplant ist. Gearbeitet wird derzeit aber noch nicht. "Wir haben für die Gesamtarbeiten zehn Gewerke zu vergeben", sagt Ulrich Dippel, Leiter des Technischen Bauamtes. Bei sechs sind die Aufträge inzwischen raus, bei vier Gewerken gibt es ein Angebot. Vorige Woche stand ein erstes Treffen der beteiligten Unternehmer mit der Stadt an, um über die Bauabfolge zu sprechen. "Ich gehe weiter davon aus, dass die Vereine und Gruppen, die für den Oktober im Bürgerhaus planen, dieses auch nutzen können", sagt Dippel.

Möglichst Ende September sollen die wichtigsten Arbeiten im großen Saal abgeschlossen sein, "wenn nicht noch größere Überraschungen passieren", sagt Dippel. Er hofft, dass ein kleiner Puffer bis zur ersten Veranstaltung reicht. Restarbeiten wie der Einsatz von Brandschutzklappen könnten auch beim laufenden Betrieb noch beendet werden.

Für die Brandschutzarbeiten in der Realschule gibt es das Problem, dass es bisher nicht für alle Arbeiten einen Auftragnehmer gibt. Die Brandschutztüren zum Treppenhaus sollen noch in den Sommerferien eingesetzt werden, spätestens in den Herbstferien. Aber auch für solche Türen betrage die Lieferzeit sechs bis acht Wochen. "Wenn Wände versetzt und noch verputzt werden müssen, kann dies auch später geschehen", sagt Dippel.

Bei der neuen Kindertagesstätte unter der Grundschule Stadt sollen die Arbeiten ebenfalls so schnell wie möglich beginnen. An dieser Stelle gibt es inzwischen für jedes Gewerk ein Angebot. Versucht werden soll, die Aufträge so schnell wie möglich zu vergeben. Bei der Sekundarschule an der Hermannstraße besteht ebenfalls das Problem, Unternehmen zu finden. Der Trockenbau ist derzeit noch das Problem.

Verzögerungen gibt es in der Stadt auch durch die verspätete Fertigstellung des "Haus der Begegnung" am Schlossmacherplatz. So konnte der Bürgertreff noch nicht in das Haus umziehen. Die Volkshochschule, die wiederum ins Bürgerhaus ziehen soll, hat ihre Büros noch unter in den Räumen unter der Grundschule. "Ein Teil ist aber inzwischen ausgelagert", sagt Ulrich Dippel. Das Problem: Vermieter Contec konnte das Gebäude nicht wie geplant zum 1. Juli übergeben.

Ein Problem sei auch, dass es eine Ausschreibung für öffentliche Aufträge immer erst dann geben könne, wenn der jeweilige Haushaltsposten nach Freigabe des Gesamthaushaltes durch die Kommunalaufsicht freigegeben ist. "Dadurch kommt es zu Verzögerungen, weil dann in jedem Jahr schon einige Monate vergangene sind", sagt der Leiter des Technischen Bauamtes. Könnte man die Arbeiten im Winter ausschreiben, würden die Arbeiten wahrscheinlich auch günstiger, weil sie dann in die Jahresplanung eingehen könnten.

Quelle: RP
 
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