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Radevormwald
Erst einmal gibt es keine Verbesserungen für den Busverkehr

Radevormwald: Erst einmal gibt es keine Verbesserungen für den Busverkehr
Die Abfahrt der Busse wird elektronisch angezeigt, eine Koordination zwischen den Verkehrsverbünden gibt es aber weiter nicht. FOTO: Schneidewind
Radevormwald. Gespräche über den Busverkehr von und nach Radevormwald und die Tarife mit den verschiedenen Verkehrsverbünden, die sich in Radevormwald treffen, sollen demnächst weitergeführt werden. Ergebnisse gebe es noch nicht. Das berichtete Ordnungsamtsleiter Jochen Knorz in der Sitzung des Verkehrsausschusses.

Der Öffentliche Personen-Nahverkehr (ÖPNV) ist seit der Kommunalen Neugliederung im Jahr 1975 Dauerthema in den zuständigen politischen Gremien. Weiterhin gibt es keine passenden Übergangstarife zwischen den Westfälischen Verkehrsträgern, der Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) und dem Verkehrsverbund Rhein-Sieg (VRS). Alle drei Verkehrsverbünde haben Linien, die in Radevormwald enden. "Wir wollen versuchen, Vertreter aller Verbünde an einen Tisch zu holen, die dann entsprechende Fragen beantworten können. Bisher tun sich alle Befragten mit Antworten schwer", sagte Knorz.

Auch bei der Aufstellung des neuen Nahverkehrsplanes für den Oberbergischen Kreis seien die Grenzverkehre ein Thema. Bekannt sei das Manko der Preisgestaltung in Richtung Schwelm und Halver bei Koppelung mit einer Fahrt von Hückeswagen, Remscheid oder Wuppertal. Im Märkischen Kreis werden zum Beispiel keine Tickets aus dem VRS-Verbund anerkannt, hieß es. "Bisher hat uns noch niemand eine Lösung angeboten", sagte Knorz. Er hoffe, in einer der nächsten Sitzungen eine detaillierte Auskunft geben zu können.

(wos)
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