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Radevormwald
Erste Leerung der neuen Biotonne

Radevormwald: Erste Leerung der neuen Biotonne
Radevormwald. Von kommendem Dienstag bis Freitag werden erstmals die braunen Biotonnen geleert. Für die Rader bedeutet dies eine Umstellung mit mehr Mülltrennung. Parallel zur Leerung der Biotonnen werden auch die Weihnachtsbäume abgeholt. Von Wolfgang Scholl

Für die Radevormwalder gibt es mit dem Neujahrswechsel zahlreiche Veränderungen in der Müllabfuhr und mit der Mülltrennung. Nachdem im November bereits die Mülltonnen ausgetauscht worden sind und auch die neuen Biotonnen mit braunem Deckel angeliefert wurden, werden diese in der kommenden Woche erstmals geleert.

Je nach Abholbezirk - steht auf dem Müllkalender des Bergischen Abfallwirtschaftsverbandes (BAV) - ist dies Dienstag bis Freitag. Jeder Bürger sollte sich deshalb noch einmal genau diesen Müllkalender ansehen, um auch noch mögliche Veränderungen bei den einzelnen Abholbezirken in der Stadt zu erkennen.

Für die Biotonnen gibt es einige Regeln, die auch die Radevormwalder jetzt zu beachten haben. Als Biomüll gelten kompostierbare Küchen-, Nahrungs- und Gartenabfälle. Eingefüllt werden können zum Beispiel auch Strauch- und Rasenschnitt, Obst- und Gemüsereste, Eierschalen, Brotreste oder Kaffee- und Teesatz.

Nasse Küchenabfälle sollten in Papier eingewickelt werden, damit keine Gerüche, Maden oder Verunreinigungen entstehen. Empfohlen werden als Packmaterial Zeitungen oder im Handel erhältliche Papiertüten. In einigen Geschäften waren diese aber in dieser Woche zeitweilig ausverkauft. Christoph Rösgen, Leiter der Abfallwirtschaft beim BAV weist darauf hin, dass auch biologisch abbaubare Plastiktüten nicht in der Biotonne entsorgt werden dürfen.

Der Abfallexperte erklärt auch, was nicht in eine Biotonne gehört. Das sind grundsätzlich nicht kompostierbare und schadstoffhaltige Abfälle wie Plastiktüten, behandeltes Holz, Asche, Blumentöpfe oder Windeln, Pflanzenschutzmittel oder Altmedikamente.

Eine gesonderte Information für die Abholung der Weihnachtsbäume gibt es in diesem Jahr nicht mehr, teilt der BAV mit. Die Bäume werden mit den Biotonnen abgeholt und sollten deshalb am jeweiligen Abfuhrtag morgens bereit liegen.

Eine Veränderung gibt es in der Stadt bei der Abholung von Sperrmüll, Elektroaltgeräten und Altmetall. Es gibt keine festen Abholtermine mehr. Termine werden nur noch bei der Anmeldung vergeben. Zum Sperrmüll gehören Möbel, sperriges Spielzeug, Teppiche, Fahrräder, Wäschespinnen oder Matratzen. Voraussetzung ist, dass diese Gegenstände von zwei Personen getragen werden können. Christoph Rösgen ergänzt, dass Bau- und Sanitärteile nicht zum Sperrmüll gehören. Als Beispiele nennt er Acrylbadewannen, Waschbecken oder andere Renovierungsabfälle. Auch Säcke mit Hausmüll, Pappe oder Fahrzeugteile werden nicht mitgenommen. Elektrokleingeräte und Alttextilien und Schuhe können weiterhin in die dafür vorgesehenen Container geworfen werden. Zur oft gestellten Frage, wo Glühbirnen entsorgt werden kann, sagt Rösgen: "Alte Glühbirnen gehören in den Restmüll, ebenso wie die alten Videokassetten. Leuchtstoffröhren und Energiesparlampen werden in haushaltsüblichen Mengen von den Mitarbeitern des Schadstoffmobils abgeholt. Dort werden auch Medikamente angenommen. Die Schadstoffmobile kommen einmal im Monat nach Rade und stehen jeweils zeitlich versetzt an vier Stellen.

Für Batterien und Akkus gilt, dass diese in Kästen beim Verkäufer entsorgt werden sollen. Für CDs und DVDs und Korken aus Kork gibt es im Servicebüro im Rathaus an der Hohenfuhrstraße eine Sammelbox.

Quelle: RP
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