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Radevormwald
Es geht voran auf der BMX-Strecke

Radevormwald: Es geht voran auf der BMX-Strecke
Rechts ist eine Bahn für die BMX-Fahrer schon modelliert: Hier können die Jugendlichen und jungen Erwachsenen so richtig an Fahrt aufnehmen und waghalsige Sprünge riskieren. In der Mitte des Geländes entsteht in den kommenden Wochen noch ein kleiner Parcours mit kleineren Hügeln. FOTO: jürgen moll
Radevormwald. Die Arbeiten an der BMX-Strecke an der B 229 zwischen der Kleingartenanlage Jung-Stilling-Weg und der Wasserturmstraße laufen auf Hochtouren. Wann sie beendet sind, steht aber noch nicht fest. Von Joachim Rüttgen

Wer das Areal an der B 229 zwischen der Kleingartenanlage Jung-Stilling-Weg und der Wasserturmstraße betritt, entdeckt zunächst unzählige Erdhaufen - und denkt unweigerlich, dass hier bislang kaum etwas passiert ist. Doch weit gefehlt. "Das muss so aussehen, diese Erdhaufen bleiben bestehen", sagt Volker Grossmann, Leiter des Jugendamtes. Sogleich erklimmt er mit ein paar Schritten den ersten Hügel und blickt auf das gesamte Gelände, auf dem sich in den vergangenen zwei Wochen einiges getan hat. So ist auf der rechten Seite die erste Bahn für die BMX-Fahrer schon deutlich zu erkennen. Auf und ab geht es dort: Hier können die Jugendlichen und jungen Erwachsenen so richtig an Fahrt aufnehmen und waghalsige Sprünge riskieren. "Früher sind sie im Wald in Oberm Kümpel gefahren, jetzt haben sie hier die Möglichkeit, sich ihr Gelände nach eigenen Vorstellungen zu modellieren und herzurichten", sagt Grossmann, der vom Fortschritt der Arbeiten begeistert ist. "Ein Jugendlicher telefoniert regelmäßig mit dem Baggerfahrer und spricht die nächsten Aktionstage ab", berichtet er. Die Stadt sorge so in Abstimmung mit der Baufirma für das Grundgerüst, die Jugendlichen seien dann für die Anlage selbst zuständig und müssten sie künftig auch sauber halten. Insgesamt etwa 30 Jugendliche und junge Erwachsene aus Radevormwald und der näheren Umgebung wie Halver und Lennep arbeiten an der Anlage. "Da stehen die Chancen groß, dass sie das Areal auch selber sauber halten", hofft Grossmann.

So positiv wie zurzeit war die Situation nicht immer: Denn das schlechte Wetter in diesem Sommer und technische Probleme sorgten für eine enorme Verzögerung der Arbeiten. Obwohl zahlreiche Lkw-Ladungen mit Erde angeliefert wurden, ging es nicht richtig voran. Zunächst hatte die Raupenkette des von der Stadt beauftragten Bauunternehmens eine Panne, dann folgten unzählige Regentage, an denen die Jugendlichen nicht arbeiten konnten. Denn der Untergrund muss einigermaßen fest sein, um die Hügel für die BMX-Fahrer zu befestigen. Jetzt ist das Wetter optimal, so dass in den kommenden Wochen in der Mitte des Geländes noch ein weiterer kleinerer Parcours mit kleineren Hügeln entstehen wird. "Für unterschiedliche Altersstufen gibt es hier dann auch unterschiedliche Schwierigkeitsstufen", sagt der Jugendamtsleiter. Er ist froh, dass auf der ersten Bahn schon deutliche Spuren von Rädern zu sehen sind. "Es musste auch endlich mal was passieren", sagt er. Aber die Arbeiten der BMX-Fahrer bleiben auch künftig wetterabhängig. Regnet es, muss es mindestens drei Tage am Stück trocken bleiben, ehe wieder gearbeitet werden kann. Ein Geduldsspiel. "Ich hatte gehofft, dass die Arbeiten bis zu den Sommerferien beendet sind, aber das haben wir völlig verfehlt", sagt er. Doch nun geht es voran. "Für Rade wird das hier ein richtiges Highlight", sagt Grossmann. Später sollen auf dem Gelände zwischen den Hügeln und Bahnen noch Bäume gesetzt werden, um für eine ansprechende Begrünung der Fläche zu sorgen. Für weiteres Baumaterial in Form von Erde ist bereits gesorgt: Nach Angaben des Jugendamtsleiters hat die Stadt die Baufirma damit beauftragt, eine 4000 Kubikmeter große städtische Böschung abzutragen und das Material auf der Fläche für die BMX-Strecke abzukippen.

Quelle: RP
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