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Radevormwald
Faire Spiele und viel Spaß bei den Nachwuchskickern

Radevormwald: Faire Spiele und viel Spaß bei den Nachwuchskickern
Allein gegen alle: Hier bekommt es ein Dahlhausener mit gleich drei Bambini des 1. FC Klausen zu tun. FOTO: Peter Meuter
Radevormwald. Der Tuspo Dahlhausen hat an diesem und am vergangenen Wochenende die Fußballjugend aus Radevormwald und des gesamten Oberbergischen Kreises gefördert. An beiden Wochenenden trafen Jugendmannschaften aufeinander, um sich in der Sporthalle an der Hermannstraße zu messen. Gestern ging das Turnier mit dem letzten Spieltag von F- und D-Jugend zu Ende. Am 18. Februar spielten die C-Junioren und eröffneten die Spielwochen. "Die Jugendlichen haben sich aufeinander eingelassen und immer fair gespielt. Das hat mich stolz gemacht, und so ist es gestern und heute auch weitergegangen", sagte Günter Schmidt, Jugendleiter des Tuspo Dahlhausen. Seine Mannschaft sicherte sich den zweiten Platz, die E-Jugend belegte den sechsten Rang der Gesamtwertung.

Bei den Kleinsten des Turniers, den Bambini, verzichtet der Fußballverein traditionell auf offizielle Wertungen. Spaß an Bewegung und Spiel standen Samstag im Vordergrund. Mittlerweile nicht mehr bei den Bambini, sondern in der F-Jugend sind Luke und Anna. Sie gewannen mit ihrem Team gestern mehrere Spiele, mussten aber auch Niederlagen einstecken. "Die meisten Spiele haben gut funktioniert, und wir haben neue Mannschaften kennengelernt", sagte der Achtjährige. Nervös war Isabel vor ihrem ersten Turnier des Tages. Die Spielerin der D-Jugend versuchte einzuschätzen, was auf sie und ihre Mannschaft zukommt. "Wir spielen heute gegen viele Mannschaften, die wir überhaupt nicht kennen. Das ist aufregend", sagt sie. "Gut finde ich daran, dass man neue Techniken kennenlernen und sich besser vergleichen kann."

Die F-Jugend spielte am Wochenende zum ersten Mal im "Schweizer-System". Nach den ersten ausgelosten Spielen entschied das vorangegangene Spielergebnis über den nächsten Gegner. Das System sorgte für eine möglichst ausgeglichene und faire Spielpaarung, weil es unter den jungen Mannschaften noch viele Leistungsunterschiede gibt. Eine gute Entscheidung des Turnierveranstalters, um die Frustration so gering wie möglich zu halten.

Abgeschlossen wurden die Hallenturniere mit der Vergabe von kleinen Pokalen und Sachpreisen, die in Zusammenarbeit mit den Stadtwerken gestellt wurden. Für viel Belustigung und Stimmung sorgten außerdem die Trainer- und Betreuerspiele. "Wir stehen heute nicht nur am Rand, sondern zocken auch mit. Das macht doppelt so viel Spaß", sagte Schmidt.

Im kommenden Jahr werden die beliebten Hallenturniere wahrscheinlich wieder an einem Wochenende stattfinden.

(trei)
 
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