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Radevormwald
FeG Dahlerau feiert 140-jähriges Bestehen

Radevormwald: FeG Dahlerau feiert 140-jähriges Bestehen
Andreas Hüttner, Christoph Panczel, Dirk Busch, Peter Strauch, Mirco Hartmann, Matthias Ekelmann, Heinz-Erich Henze und Peter Bernshausen feierten mit anderen Mitgliedern den seltenen Gemeinde-Geburtstag. FOTO: Nico Hertgen
Radevormwald. Die Freie evangelische Gemeinde von Dahlerau feierte nicht im eigenen Haus, sondern im Gemeindehaus am Siedlungsweg. Gelobt wird von der Gemeindeleitung die gute Zusammenarbeit mit anderen Christen in der Stadt. Von Fora Treiber

Mit 140 Jahren gehört die Freie evangelische Gemeinde Dahlerau zu einer der ältesten Gemeinden in Radevormwald. Das Gemeindejubiläum feierten die Mitglieder am Sonntagnachmittag mit einem Festgottesdienst am Siedlungsweg.

Peter Strauch, Altpräses des Bundes Freier evangelischer Gemeinden, war auch gekommen, um die Gemeinde an ihren Glauben und die persönliche Beziehung zu Jesus Christus zu erinnern. Der Gottesdienst wurde durch den Posaunenchor des CVJM Walbrecken und die Band der Gemeinde, "Die Muffins", begleitet.

Gemeindeleiter Heinz-Erich Henze war von dem festlichen Nachmittag und den vielen Grußworten gerührt. "Wir arbeiten eng mit anderen Gemeinden aus Radevormwald zusammen. Ich freue mich deshalb darüber, dass heute so viele Freunde zu uns gekommen sind", sagte er. Momentan umfasst die Gemeinde 61 Mitglieder, von denen sich die meisten ehrenamtlich engagieren und ihre Freizeit in Gruppen wie der Band oder dem Seniorenkreis zusammen erleben. Henze führt die Gemeinde gemeinsam mit Christoph Panczel und ist erfreut darüber, dass sie mit Matthias Ekelmann seit drei Jahren einen eigenen Pastor hat. "Wir finanzieren diese Stelle über einen Minijob und sind dankbar, Matthias Ekelmann an unserer Seite zu haben", sagte Henze. Vor der Verpflichtung hatte die Gemeinde immer wieder neue Pastoren nach Dahlerau eingeladen, aber keinen festen Ansprechpartner für ihre Mitglieder finden können.

Gegründet worden ist die Gemeinde von Christian Wiegand, der bis 1907 als Vorsteher und Leiter tätig war. Nachfolger Heinrich Ley veranlasste den Umzug in zwei Versammlungsräume an der Kirchstraße, wo später ein eigenes Gemeindehaus entstehen sollte. Die vorherige Unterkunft auf der Keilbeck in Dahlerau war auch unter dem Namen "Kusshalle" bekannt. Der Umzug in neue Räumlichkeiten brachte mehr Freiheit und neue Ideen. Seitdem hat sich die Gemeinde zu einem Treffpunkt vieler Menschen entwickelt, die gemeinsam ihren Glauben leben, sich gegenseitig Kraft und Hoffnung geben. Heinz-Erich Henze hofft, dass sich die Gemeinde in den nächsten Jahren vergrößern kann und die Verkündung ihrer christlichen Botschaft an erster Stelle steht. "Wir wollen unseren Mitmenschen helfen, Flüchtlinge in unserer Mitte begrüßen und unsere ehrenamtliche Tätigkeit noch mehr fördern", sagte er.

Für das Jubiläumsjahr hat die Gemeinde ein umfangreiches Programm ausgearbeitet, das sieben Veranstaltungen umfasst. Neben den Treffen des Seniorenkreises ist für den 9. April ein Eheseminar geplant, das von Constanze und Achim Gramsch geleitet wird. Am 3. Juni geht es am Siedlungsweg mit Kabarett und Comedy von Friedhelm Meisenkaiser rund. "Wir freuen uns außerdem auf unseren Familientag im Juli", sagte Henze. Für den 18. November hat sich die Gemeinde vorgenommen, das Bibelmuseum in der Bendahler Straße in Wuppertal-Elberfeld zu besuchen. Den Festnachmittag nutzten viele Gemeindemitglieder für einen intensiven Austausch bei Kaffee und Kuchen.

Quelle: RP
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