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Ansichtssache
Feierabendmarkt hat viel Potenzial und ist große Chance für Rade

Ansichtssache: Feierabendmarkt hat viel Potenzial und ist große Chance für Rade
FOTO: Moll Jürgen
Meinung | Radevormwald. Die Bergstadt als Vorreiter im Bergischen - klingt gut. Mit dem Feierabendmarkt könnte die Stadt ein Zugpferd bekommen mit enormer Außenwirkung auch auf umliegende Städte. Besser kann ein Wochenende nicht beginnen. Von Joachim Rüttgen

Um die Innenstädte zu beleben, braucht es neue Ideen und immer wieder attraktive Angebote an die Bürger. Was in anderen meist größeren Kommunen schon seit längerem klappt, soll nun auch in der Kleinstadt Radevormwald realisiert werden: ein Feierabendmarkt zum Start ins Wochenende mit zwei freien Tagen. Klingt absolut lohnenswert und vor allem fürs Frühjahr und den hoffentlich schönen bergischen Sommer attraktiv. Bleibt zu hoffen, dass die Bürger das Angebot annehmen, nutzen und den Beschickern eine Chance geben, denn ein solcher Feierabendmarkt birgt viel Potenzial, kann eine enorme Außenwirkung erzielen und so auch Menschen aus der näheren und weiteren Umgebung in die Bergstadt locken. Zu wünschen wäre es den Organisatoren, die mit viel Liebe fürs Detail diesen Markt ins Leben gerufen haben. Zehn Anbieter sind für den Anfang schon recht beachtlich, die Zahl müsste aber noch gesteigert werden, um ein für die Besucher auch verlässliches und kontinuierliches Angebot schaffen zu können. Denn nichts ist ärgerlicher, als eine Anreise auf sich zu nehmen, um dann festzustellen, dass es sich doch nicht gelohnt hat. Ein Feierabendmarkt als regelmäßiger Treffpunkt, wo man einfach hingehen muss, um zu sehen und gesehen zu werden. Rader treffen Rader und kommen außerdem mit Auswärtigen ins Gespräch - das wäre ein großer Clou für die Kleinstadt. Daumen drücken!

Dass es immer wieder gedankenlose Menschen gibt, die ihren Sperrmüll einfach so an den Straßenrand legen, macht wütend. So ein Haufen mit Möbelresten, Matratzen und anderem Schund konnte jedermann über Ostern am Kreisverkehr an der Hohenfuhrstraße "bewundern". Vor allem: der Haufen veränderte sein Aussehen fast täglich. Mal nahmen sich Bürger etwas mit, mal legten andere etwas hinzu. Moderner Mülltourismus. Der Sperrmüllhaufen als eifriger Umschlagplatz für nicht mehr benötigte Dinge. Unfassbar! Und verboten! Den Verursachern muss in aller Deutlichkeit klargemacht werden, dass ihr Verhalten zutiefst unsozial ist und die Allgemeinheit schädigt. Nicht zu sprechen von der Außenwirkung. Aber die scheint solche Menschen sowieso nicht zu interessieren. Schade!

Ebenso sprachlos macht das, was die Polizei am Donnerstag mitteilte: Unbekannte Betrüger wollten eine 69-Jährige perfide übers Ohr hauen und tischten ihr eine abenteuerliche Geschichte eines angeblich nicht gekündigten Lottovertrages auf. Hieraus müsse sie jetzt noch einen hohen Geldbetrag zurückzahlen - und auf offener Straße übergeben. Klingt abstrus, ist es auch, aber leider fallen immer noch Menschen auf solche Tricks rein. Auch wenn sich die Polizei die Finger wund schreibt und wir als Zeitung auch: Man kann nicht oft genug vor solchen Maschen warnen und an die Vernunft und de gesunden Menschenverstand der Menschen appellieren. Wer unsicher ist, sollte sofort auflegen und die Polizei informieren. Aber auf keinen Fall irgendetwas bezahlen oder unbekannten Menschen Geld übergeben. Die Tricks der Betrüger werden immer frecher und so geschickt eingefädelt, dass die Gefahr groß ist, Betrügern doch auf den Leim zu gehen. Deshalb sollte sich auch niemand scheuen, die Polizei zu informieren. Sicher ist sicher...

Quelle: RP
 
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