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Radevormwald
Flächennutzungsplan Jahnplatz verabschiedet

Radevormwald. Mit Mehrheit hat der Stadtrat am Dienstag einen weiteren Schritt hin zum Neubaugebiet Jahnplatz getan. Er hat den Flächennutzungsplan verändert, damit dort ein Neubaugebiet entstehen kann. Ziel der Stadt ist es, mit dem Verkauf der städtischen Grundstücke etwa eine Million Euro für den Haushalt einzunehmen. Baubeginn könnte Ende 2016 oder Anfang 2017 sein. Im nächsten Schritt muss für die Fläche, auf der früher ein Sportplatz war und jetzt ein Bolzplatz ist, ein Bebauungsplan aufgestellt werden.

Bemängelt worden ist von Politikern (unter anderem von Bernd Bornewasser/Grüne), dass es zum Beispiel zum Lärmschutz noch keine Informationen gibt. Nebenan liegen die Flächen des TSV Schwarz-Weiß Radevormwald, für die dieser noch bis zum Jahr 2027 ein Erbbaurecht hat. Der TSV hat einen Großteil seiner Flächen mit Tennisplätzen belegt.

Die technische Dezernentin Julia Gottlieb hatte bereits in einem früheren Verfahrenstadium erklärt, dass im Zuge der Aufstellung des neuen Bebauungsplans Detailfragen zu Lärmschutz und auch zur Bodenqualität geklärt werden müssen.

Dr. Jörg Rieger (SPD) hatte gefragt, wo Kinder und Jugendliche in Zukunft spielen sollen. Dazu erklärte Sönke Eichner, Pädagogischer Leiter im Fachbereich Jugend und Bildung, dass auf dem Kollenberg im Stadion neben dem großen Kunstrasenplatz auch für Nicht-Vereinsmitglieder Flächen zur Verfügung stehen. Bei Meisterschaftsspielen stünden die Flächen allerdings nicht oder nur eingeschränkt zur Verfügung.

Die AL kritisiert das geplante Vorhaben: Sie befürchtet einen Verkehrsinfarkt an dieser Stelle, weil dort schon jetzt entlang der abschüssigen Friesenstraße nur wenige Parkplätze zur Verfügung stünden. Die Verwaltung hatte dazu bereits vorher erklärt, dass nur die gesetzlich vorgeschriebene Zahl an Parkplätzen ausgewiesen werde.

(wos)
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