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Fünfter Frauen-Gesundheitstag
Frauenpower aus allen Branchen

Fünfter Frauen-Gesundheitstag: Frauenpower aus allen Branchen
Voll im Trend: Trainerin Dinah Keisinger-Fischer brachte Frauen bei der Sportart "Indoor-Cycle" gehörig ins Schwitzen. FOTO: Flora Treiber
Radevormwald. Der Frauen-Gesundheitstag lockte viele Besucher an. Es präsentierten sich 27 Unternehmer aus Radevormwald. Dabei ging es nicht nur um Fitness und Wellness, sondern auch um den Austausch untereinander. Von Flora Treiber

Die Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Juliane Dyes ist zufrieden. Der fünfte Frauen-Gesundheitstag, den sie vor einigen Jahren entwickelt und in das Veranstaltungsprogramm der Stadt integriert hat, wurde wieder gut angenommen. Sowohl von den Ausstellern, als auch von den Besuchern. "Die Ausstellerplätze waren schnell weg. Alle Unternehmen haben einen direkten Bezug zu der Stadt und passen in die Branchen Gesundheit, Ernährung, Fitness oder Kosmetik", sagte Dyes.

Nach ihrer Begrüßung in der Aula der Grundschule Stadt (GGS), sorgte Dinah Keisinger-Fischer für sportlichen Elan auf der Messe. Mit Unterstützung einiger Kursteilnehmer stellte sie die moderne Sportart "Indoor-Cycle" vor. Das life-ness unterstützte diesen Programmpunkt mit Fahrrädern. Über ein Mikrofon und mit lauten Beats feuerte die Sportlerin ihre Teilnehmerinnen an und integrierte auch das Publikum in ihren Kurs. "Los Mädels, noch einmal alles geben", motivierte sie die Frauen. Genau darum geht es auf dem Frauen-Gesundheitstag: um die gegenseitige Motivation und die Unterstützung untereinander.

Nach der ersten Messe hat Juliane Dyes ein Frauengesundheitsnetz gegründet, in dem viele Radevormwalderinnen Mitglied sind. Dort tauscht man sich aus, informiert sich über neue Angebote oder Sportkurse. "Das Frauengesundheitsnetz wird sehr gut angenommen und befruchtet die Zusammenarbeit", sagte Dyes. Ihr Ziel ist es, nicht nur Frauen die Möglichkeit zu geben, sich im Bereich Gesundheit zu informieren, sondern auch selbstständige Frauen in Radevormwald zu fördern.

Als der Frauen-Gesundheitstag zum ersten Mal stattfand, übten viele Frauen ihre Tätigkeiten noch nebenberuflich aus. "Wir haben vielen Frauen dabei geholfen, bekannter zu werden. Viele können heute von ihren Tätigkeiten leben und führen sie hauptberuflich aus."

Die weiblichen Aussteller standen während der Messe aber auch bei Fragen männlicher Besucher zur Verfügung. Denn Gleichberechtigung ist Juliane Dyes wichtig.

Anke Höller war am Samstag zum ersten Mal Teil der kleinen Messe und stellte ihr Bergisches Kräuterstübchen vor, in dem sie über Natur- und Heilpflanzen informiert. "Es geht darum, den Körper zu reinigen und zu entschlacken. Das geht über Tee, über unsere Ernährung und mit Tinkturen", sagte sie. Das Konzept des Frauen-Gesundheitstages gefällt ihr gut. "Man knüpft hier sehr viele Kontakte und kann sich mit Gleichgesinnten austauschen."

Teilnehmer der Messe waren unter anderem auch Heilpraktiker, Kosmetikerinnen oder Vertreter von Bewegungstherapien. Die Bergische Buchhandlung stellte thematisch passende Bücher aus und lag mit dem Thema "Achtsamkeit" voll im Trend.

Auf der Messe gab es außerdem viele Mitmachaktionen. Kunstpädagogin Christiane Thomssen war mit ihrem Angebot vor Ort, und Dinah Keisinger-Fischer bot nach ihrem Sportprogramm Schulter- und Nackenmassagen an. Die Besucherinnen konnten außerdem die Handmassagen von Kristina Polster austesten, Details über ihren Body-Mass-Index erfahren und ihren Blutdruck messen lassen.

Für die kulinarische Versorgung der Frauen war am Samstag die Rader Ortsgruppe des Deutschen Roten Kreuzes zuständig.

Quelle: RP
 
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