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Radevormwald
Freie Plätze bei Draisinen werden effektiver verplant

Radevormwald. Trotz der Einbußen durch eine Startverzögerung kann der Verein Wuppertrail in diesem Jahr auf eine Steigerung der Fahrgastzahlen bei den Draisinen um 15 Prozent verweisen. Das berichtet Armin Barg, der den Verein mit Jochen Kersting führt.

"Wir haben aber noch eine Menge Luft nach oben", sagt Barg. In Zukunft sollen freie Plätze effektiver besetzt werden. Bei Gruppenmeldungen mit weniger Teilnehmern sollen freie Plätze zusätzlich vergeben werden. "Andernfalls müsste die Gruppe ab dem kommenden Jahr einen Aufschlag bezahlen", sagt Barg. Das sei aber kein Problem, weil zum Beispiel Kleingruppen schnell zusammenfinden würden.

Um die Aktion dauerhaft auf eine Basis zu stellen, wird zum 1. Januar 2016 eine Unternehmensgesellschaft (kleine GmbH) gegründet. "Wir wollen auch einen Geschäftsführer einstellen", sagt der Noch-Vorsitzende von Wuppertrail, der auch im Vorstand des Fördervereins Wupperschiene tätig ist und einen sehr engen Draht zum Museums-Eisenbahnverein hat. Barg selber will ab Januar zum Beirat des Draisinen-Unternehmens gehören. Auch soll der Verein das Finanzamt wechseln, weil der Stammsitz am Bahnhof Dahlhausen liegt.

Demnächst will noch der alte Vorstand erste Pläne für 2016 entwickeln. "Wir wollen im Februar, spätestens im März mit den ersten Touren beginnen", sagt Barg, der auch berichtet, dass sich Nico Bogdanovic, der bisher sehr aktiv war, aus beruflichen Gründen zum Jahresende zurückziehen wird. Weiter im Boot ist Torsten Kaja, der ebenfalls seit Jahren Draisinen-Ausfahrten begleitet und sich auch um die Wartung der Fahrrad-Draisinen kümmert. Mit der Wupperschiene um den Vorsitzenden Ulrich Grotstollen soll der Fahrbetrieb geregelt werden, damit die Wupperschiene für die Arbeitstage und das Draisinen-Unternehmen frühzeitig ihre Jahresplanung aufstellen könne.

Für die beliebten Draisinenfahrten sucht der Verein nun einen Geschäftsführer und Helfer, die die einzelnen Touren begleiten können. "Wir brauchen zusätzliches Personal, um die Aktion auf breitere Füße stellen und die große Zahl an Fahrten stemmen zu können", sagt Jochen Kersting. Um eine Tour begleiten zu können, muss es vorher eine Einweisung geben nach dem Recht für die Eisenbahnen. Dieses übernehmen der Verein oder die neue Gesellschaft.

Weitere Informationen im Internet: www.wupper-trail.de

(wos)
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