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Radevormwald
Fronleichnam verlässt Gott die Kirche

Radevormwald. Zur Fronleichnamsprozession trafen sich am Donnerstag wieder viele Gläubige der katholischen Kirchengemeinde St. Marien und zogen durch die Innenstadt. "Die Katholiken nehmen für sich in Anspruch, ihren Glauben an Gott und besonders an den Sohn Gottes, Jesus Christus, öffentlich zu machen. Gemäß des Glaubens ist der Sohn Gottes mit seinem gewandelten Leib in einer Brotoblate durch die Heilige Wandlung in einer Eucharistiefeier durch die Hand des Priesters als Stellvertreter Christi in den Leib Christi verwandelt. Dieses eucharistische Brot stellt die Gemeinde in einer vergoldeten Monstranz", erläutert Diakon Herbert Moeselaken.

Nach der Heiligen Messe in der Kirche wurde das Allerheiligste in der vergoldeten Strahlenmonstranz gezeigt und unter einem Stoffhimmel (Baldachin) nach draußen getragen. "Gott verlässt seine Kirche und kommt zu den Menschen, ihren Häusern, ihren Krankheiten, ihren Festen, ihrem Leben und Sterben. Er sucht seine Kinder auf, segnet sie und lässt sie in ihrem Umfeld gesegnet leben", beschreibt Moeselaken den Hintergrund.

Traditionell drei Tage später, also morgen, Sonntag, 29. Mai, gibt es auch in St. Josef Vogelsmühle, in den Wupperorten eine Prozession. Das feierliche Hochamt in der Kirche mit Männerchor und Kirchenchor beginnt um 10 Uhr. Draußen wartet bereits das Bergische Blasorchester auf seinen Einsatz bei der Prozession. Am Haus Thiele gibt es einen Segensaltar. Nach dem feierlichen Abschluss in der Kirche gibt es hinter dem katholischen Pfarrheim an der Kirchstraße 30 ein gemütliches Beisammensein mit Gulaschsuppe, Grillwurst, Getränken sowie Kaffee und Kuchen.

Morgen, So. 29. Mai, ab 10 Uhr, St. Josef Vogelsmühle, Kirchstraße 30.

(rue)
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