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Radevormwald
Garage in Feldmannshaus brennt komplett nieder

Radevormwald: Garage in Feldmannshaus brennt komplett nieder
In Feldmannshaus ist gestern Mittag eine Gararge niedergebrannt. Ausgangspunkt soll Kaminasche gewesen sein. FOTO: Hertgen, Nico (hn-)
Radevormwald. Um 12.01 Uhr ging gestern Mittag der Alarm bei der Radevormwalder Feuerwehr ein. In Feldmannshaus an der Bundesstraße 229 stand eine Garage in Flammen. Der erste Einsatzbefehl hatte einen Scheunenbrand gemeldet. "Wir vermuten, dass der Brand durch alte Kaminasche verursacht worden ist", sagte Wehrführer Wilfried Fischer am Einsatzort, nachdem er sich ein genaues Bild von dem Brand gemacht hatte.

Die Asche sei nach Angaben des Hauseigentümers gestern Morgen komplett ausgekühlt in der Mülltonne hinter der Garage entsorgt worden. "An alle Hauseigentümer gebe ich deshalb noch einmal den wichtigen Hinweis: Kaminasche muss in einem Blechbehälter entsorgt werden und braucht manchmal mehrere Stunden, um komplett auszukühlen", sagte der Wehrführer und ergänzte: "Kaminasche verursacht leider immer wieder Brände, die auch deutlich böser ausgehen können."

Das in der Mülltonne entstandene Feuer ist, so die Erkenntnisse der Feuerwehr, auf nebenan gelagertes Kaminholz und von da aus auf die Garage übergegriffen. Mit Atemschutz ausgestattet, öffneten die Einsatzkräfte die Garage und löschten den Brand mit zwei C-Rohren. Angerückt war der Löschzug III, bestehend aus den Einheiten Landwehr, Wellringrade, Borbeck und Hahnenberg.

"Wir konnten Wertgegenstände, wie ein Motorrad und einen Rasenmäher retten. Die anderen Gegenstände, die in der Garage untergebracht waren, sind verbrannt", sagte Fischer. Auch von der Mülltonne ist nichts mehr übrig geblieben. Der Einsatzleiter des Brandes, Oliver Wader von der Einheit Hahnenberg, und der Löschzug III bekamen gestern vom Löschgruppenfahrzeug der Einheit Stadt Unterstützung. "Angerückt sind wir auch mit dem Einsatzleitwagen und der Drehleiter. Insgesamt waren 40 Einsatzkräfte vor Ort. Das ist viel für einen Kleinbrand", sagte Fischer.

Er war aber froh, dass das Feuer nicht auf die in der Nähe stehenden Wohnhäuser übergegriffen ist und es keine Verletzen gibt. "Zur Vorsicht hatten wir zusätzlich auch eine Wasserversorgung aufgebaut", sagte der Wehrführer.

Die Polizei hatte gestern Mittag zur Sicherheit eine Fahrbahnseite der B 229 gesperrt. Deshalb bildete sich in beiden Fahrtrichtungen ein größerer Stau.

Gegen 12.35 Uhr floss der Verkehr dann wieder über die Bundesstraße, die Einsatzkräfte rollten die Schläuche auf und packten ihre Ausstattung zusammen.

(trei)