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Radevormwald
Gefahr durch "Buckelpiste" auf der A 1 in Leverkusen

Radevormwald. Wer auf der Autobahn 1 von Köln Richtung Leverkusen und Bergisches Land fährt, erlebt es täglich: In Höhe der BayArena blinken Bremsleuchten auf, Autofahrer steigen in die Eisen. Gerade auch die Fahrer von Lkw und Kleintransportern geraten in Not. Und trotz gedrosselter Geschwindigkeit müssen sich nicht wenige um ihr Fahrwerk und die Stoßdämpfer sorgen, denn nur mit viel Gerumpel gelingt es, die Hindernisse zu überwinden.

Die nach oben gewölbten Bodenplatten ähneln solchen in verkehrsberuhigten Zonen in Innenstädten. Sie sind zudem grau eingefärbt, heben sich nicht vom Grau des Fahrbahnbelags ab und sind somit erst spät zu sehen. Dass Warnschilder aufgestellt wurden und auch ein Tempolimit von 60 Stundenkilometer eingerichtet ist, ändert wenig an den Irritationen, die die beiden "Autobahnbuckel" auslösen.

Nach Angaben des Landesbetriebes Straßen.NRW besteht kein Grund zur Besorgnis. "Die Bodenschwellen sind bis 80 Stundenkilometer zugelassen und vom TÜV abgenommen", berichtet Sabrina Kieback, Sprecherin von Straßen NRW. Weil die Polizei nach dem Anbringen der Schwellen beobachtet habe, dass einige Autofahrer abrupt abgebremst hätten, habe man noch mehr Schilder aufgestellt, die auf die Bodenwellen hinweisen.

Die Abdeckungen seien nötig, um die verschlissenen Fahrbahnübergänge zwischen Rheinbrücke und Stelzenautobahn zu sanieren. "Nachts werden die Abdeckungen hochgeklappt." Dann sei nur noch eine Spur befahrbar. Vier Wochen werde das dauern. Dann sei die Gegenrichtung an der Reihe. "Alternative wäre gewesen, die A 1 für zwei Wochen zu sperren. Aber das will keiner", sagt Kieback.

(bu/sg)
 
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