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Radevormwald
Gemeinsames Radeln der Generationen

Radevormwald: Gemeinsames Radeln der Generationen
Start und Ziel des Volksradfahrens 2016 war die Schule an der Hermannstraße. Unter den 350 Mitfahrern waren auch E-Bike und Einradfahrer. FOTO: Jürgen Moll
Radevormwald. Trotz der Unwetterwarnung ließen es sich 350 Zwei- und Einradbegeisterte nicht nehmen, beim Volksradfahren in Radevormwald in die Pedale zu treten. Mehrere Generationen brachte der gestrige Tag zusammen. Von Flora Treiber

Um 11 Uhr traten die Teilnehmer des Volksradfahrens gestern in die Pedale, um die 28 Kilometer lange Strecke so schnell wie möglich hinter sich zu bringen. 350 Starter nahmen das sportliche Großereignis der Wirtschaftsförderungsgesellschaft (WFG) an, das in diesem Jahr rund um die Wupper-Talsperre führte. "Wegen der Unwetterwarnung waren es 150 Teilnehmer weniger als in den letzten Jahren", sagte Heike Ueberall. Sie ist bei der WFG für den Tourismusbereich zuständig und behielt gestern alles unter Kontrolle.

Obwohl es auf der Strecke keine Aufladestation gab, sind am Sonntag auch viele E-Bikes gestartet. Die Radstrecke R1a führte die Biker über Hückeswagen und Remscheid. Die Bahntrasse leitete die Einzelstarter, Gruppen und Vereine mit einer leichten Steigung zurück an den Start-und Zielpunkt, dem Schulzentrum an der Hermannstraße.

Heike Ueberall hat die Strecke vor dem Start selber zurückgelegt und wusste genau, worauf sich die Teilnehmer einlassen. "Die Strecke ist für jeden machbar und landschaftlich wirklich schön. Alle haben die Runde geschafft. Verletzte gab es nicht", sagte sie. Dank der familienfreundlichen Strecke, brachte das Volksradfahren am Wochenende mehrere Generationen zusammen.

Um die Sicherheit auf der Strecke kümmerte sich der DRK-Ortsverband Dahlhausen mit einem Sanitäts- und Sicherheitsdienst unter der Leitung von Ralf Feldhoff. Unterstützt wurde der Ortsverband von der IG Bergisch Born, die für die Verpflegung der Radfahrer zuständig war. Die Sponsoren und Helfer sorgten auch bei der Zieleinfahrt für gute Stimmung und ein kulinarisches Angebot.

Wie jedes Jahr wurden die fünf größten Gruppen gekürt, die sich für das Volksradfahren zusammengeschlossen haben. Die Kulturgemeinde Önkfeld belegte unter der Leitung von Jürgen Fischer mit 15 Teilnehmern den dritten Platz und die Sparkasse Radevormwald mit 19 Radfahrern den zweiten Platz. Sieger im Kampf um die Würstchengutscheine waren die Sportler des Tuspo Dahlhausen. Günter Schmidt, Leiter der Jugendarbeit des Fußballvereins, hatte wieder über 20 Teilnehmer aktivieren können. An ihn und sein Team ging ein Gutschein für 120 Würstchen. "Dem Grillfest steht nichts mehr im Weg. Das tut dem Vereinszusammenhalt gut", sagte Preisverleiher Ralf Feldhoff.

Nachdem die größten Gruppen auserkoren waren, folgte eine Verlosung, an der alle registrierten Startnummern teilnahmen. Hauptpreis der Verlosung war ein City-Trekking-Bike im Wert von 500 Euro, das die Hauptsponsoren "Buderus" und "Radsport Schreiber" zur Verfügung stellten. Glücklicher Sieger war der fünfjährige Ben Tacke. Der lässt das Fahrrad zwar erstmal von Mama und Papa einfahren, freute sich bei der Preisverleihung aber sichtlich. Viele andere Teilnehmer freuten sich über Einkaufs- und Geldgutscheine. Alle Radler, die zeitig im Ziel ankamen, erhielten eine Medaille. Pünktlich zur Preisverleihung fielen dann die ersten Regentropfen. Organisatorin Heike Ueberall war erleichtert über die Wetterlage. "Ich hatte Angst, dass ein Gewitter mitten in der Veranstaltung losgeht. Jetzt können wir alle aufatmen", sagte sie. Dank zahlreicher Sponsoren musste die WFG erneut kein Startgeld erheben.

Quelle: RP
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