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Radevormwald
Geschenkeparade bei Wülfing im Museum

Radevormwald. Der Herbstmarkt im Café des Wülfingmuseums in Dahlerau zog wieder viele Besucher an. 25 Aussteller hatten sich zu einer Runde, um an einen Marktplatz zu erinnern.

An zusätzlichen Tischreihen konnten die Gäste sich mit wärmenden Socken, Schals und Strickmützen für die bevorstehende Wintersaison eindecken. "Ich bin noch auf der Suche nach Strickhandschuhen für meine Enkelkinder", erzählte Resi Arnolds.

Selbst könne sie diese nicht stricken, fügte sie an. Doch die modernen, mehrfarbigen Garne gefallen ihr. Sie könne sich vorstellen, mit selbst gestrickten Handschuhen und Socken den Familienmitgliedern eine Freude zu machen. Später hatten es ihr noch niedliche Igel aus stacheligem Pelzstoff und genähte Geister mit den bunten Schals angetan. "Immer gibt es etwas Neues zu entdecken", ergänzte Arnolds.

Am "Bärenlädchen" saßen die Teddys in allen Größen und Farben beieinander. "Die sind alle selbst gefertigt. Kein Bär gleicht dem anderen", sagte Katja Michaelis aus Wermelskirchen. Mit Stolz erzählte sie, dass der "Mecki"-Stoff, Material der bekannten Stofffigur aus den 1960er-Jahren, für die Igel-Frisuren herhalten musste. Nostalgischer Baumschmuck ist jedes Jahr eine Spezialität am Stand von Brunhild Büttner. Hier können sich Freunde an bemalten oder beklebten Weihnachtskugeln erfreuen und dabei auch Eierlikör probieren. "Jedes Jahr gönnen wir uns ein Fläschchen", verrieten Harald und Ellen Breitenbach. Am Nachbarstand gab es Gedrängel. Hier sorgten eine kleine Tierparade und niedliche Monsterkerle für Aufruhr. Jennifer Oslow hatte sie liebevoll in Flauschgarn gehäkelt und mit Augen und Mündern versehen.

Kunsthandwerk war angesagt. Edle Füller und Bleistifte aus kostbaren Hölzern hat Martin Scheibner in großer Auswahl gedrechselt und gefüllt. Damara Heising überraschte mit Schmuck und Vasen, aufwendig gefertigt aus altem Silberbesteck. "Ich probiere alles aus. Es macht mir Spaß und den Besuchern gefällt's", sagte die Schmuckdesignerin. Die Besucher konnten in Ruhe stöbern und gemütlich Kaffee, Waffeln und Kuchen genießen. Der Verein hatte zum kostenfreien Eintritt geladen. "Wir haben die Erfahrung gemacht, dass sich Marktbesucher nicht an die Absperrungen halten und auch ins Museum gehen. Wir haben uns entschlossen, dieses Wochenende keinen Eintritt zu nehmen. Wir hoffen, dass die Besucher wiederkommen", sagte Karola Johnen vom Museumsverein.

Einen Adventsmarkt im Museum gibt es seit letztem Jahr nicht mehr. Hier gab es in der Vergangenheit terminliche Probleme, und so ist das Augenmerk des Vereins künftig auf bunte Märkte im Frühjahr und im Herbst gerichtet.

(sig)
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