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Radevormwald
Gespräch über Verkauf des Wartburghauses

Radevormwald. Die Lutherische Kirchengemeinde muss sich aus Kostengründen von ihrem Wartburghaus an der Andreas-/Telegrafenstraße in der Innenstadt trennen. Deshalb laufen zurzeit die Gespräche mit der Evangelischen Landeskirche im Rheinland über die Abgabe des Gemeindezentrums. "Wir haben unsere Hausaufgaben gemacht und verschiedene Denkmodelle auf den Tisch gelegt", sagt Presbyter Uwe Kremers. In den vergangenen Jahren hatte es in der Gemeinde eine umfangreiche Diskussion gegeben, in der den Gemeindegliedern die finanzielle Notwendigkeit der Neuausrichtung erläutert worden war.

Bei den bisherigen Gesprächen mit der Landeskirche sei eine ähnliche Tendenz herausgekommen, wie sie die umfangreiche Gebäudestrukturanalyse erbracht hatte: "Das Haus muss komplett abgerissen werden. Es soll durch einen Neubau mit anderer Ausrichtung ersetzt werden", sagt Kremers. Ziel sei ein kleineres Gemeindezentrum, an das seniorengerechte Wohnungen angeschlossen sind. Platz soll aber auch für die Diakonie sein, sagt Kremers, der gleichzeitig auch Geschäftsführer der Diakoniestation Radevormwald GmbH ist.

Auch die Stadt Radevormwald müsse bei diesem Umwandlungsprozess mit ins Boot geholt werden, weil es für den Bereich einen gültigen Bebauungsplan gibt. Klar sei auch, dass im neuen Gemeindezentrum auch das neue, verkleinerte Gemeindeamt untergebracht werden soll. Hierfür liegt bereits ein Raumbedarfsplan vor: Er geht von einem Platzbedarf von 550 Quadratmetern für das neue Gemeindehaus an alter Stelle aus. Kremers erwartet ein spannendes Jahr 2016, in dem der Um- und Neubau des Gemeindezentrums eine wichtige Rolle spielen werden.

(rue)
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