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Radevormwald
Gespräche über Schulbusse erst in einigen Wochen

Radevormwald. Die Verwaltung hat dem Stadtrat am Dienstag über Schulamtsleiter Sönke Eichner mitgeteilt, dass das Thema Neuordnung des Schulbusverkehrs in der Dezember-Sitzung des Schaulausschusses angesprochen wird. Die Politik hatte der Verwaltung den Auftrag erteilt, das Schulbussystem in Rade neu zu überdenken. Die Gemeindeprüfanstalt hatte zuvor der Stadt mitgeteilt, dass sie für den Schulbusverkehr die höchsten Ausgaben im Land hat. Eichner erklärte, dass die Verwaltung mit den bisherigen Angeboten der Oberbergischen Verkehrsbetriebe noch nicht einverstanden ist und weiter verhandelt wird. Die Stadt müsse zudem damit rechnen, dass finanzielle Einsparungen durch Reduzierung von Leistungen erreicht werden können. Eine Kündigung der Verträge, sagte Eichner, ist jeweils bis zum 30. Juni möglich. Von Wolfgang Scholl

Die in den vergangenen Wochen und Monaten erarbeiteten Vorstellungen der Stadt für den neuen Nahverkehrsplan des Oberbergischen Kreises wurden einstimmig verabschiedet. Das unter der Federführung von Ordnungsamtsleiter Jochen Knorz erstellte Schreiben mit zahlreichen Vorschlägen der Stadt wird demnächst vom Kreistag verabschiedet. Ebenfalls einstimmig entschied der Stadtrat, dass die Verwaltung die Unterschriftensammlung der Wupperorte, die vom fraktionslosen Ratsmitglied Fritz Ullmann initiiert worden ist, als Anhang beifügt.

Ebenfalls einstimmig hat der Rat beschlossen (Initiative Rua), dass es einen Prüfauftrag geben soll, ob die Linie 626 von Wuppertal nach Radevormwald in Zukunft bis zu einem Wendepunkt in Herkingrade verlängert werden kann.

Der Kreis muss in diesem Jahr einen neuen Nahverkehrsplan erarbeiten und hat die 13 Kommunen gebeten, deren Vorstellungen kundzutun. Dazu hatte die Stadt Rade (BM berichtete) zahlreiche Vorstellungen für die Linien 626, 671 und 659 eingebracht. "Eingearbeitet haben wir auch noch eine Initiative der Stadt Wipperfürth für eine Schnellbusverbindung nach Köln", sagte Knorz. Man unterstütze damit die Vorstellungen der Nachbarn aus dem Nordkreis. Knorz wird auch mit den Verkehrsträgern sprechen, ob die Funkverbindungen der Linien 626 und 671 verbessert und kombiniert werden können.

Auf Anfrage der AL wird ein Vertreter des Ordnungsamtes versuchen, mit den drei Verkehrsverbünden zu sprechen, die Radevormwald anfahren, damit es für die Stadt in Zukunft vielleicht einen einheitlichen Tarif gibt.

Quelle: RP
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