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Radevormwald
Händler hoffen auf den Weihnachtsmarkt

Radevormwald. Das Weihnachtsgeschäft ist noch nicht bei allen Einzelhändlern in Rade angekommen. Anke Hüllen arbeitet bei Bahama Moden und konnte erst in der letzten Woche einen für Dezember typischen Umsatzanstieg beobachten. "Die meisten kaufen die Weihnachtsgeschenke eben in letzter Minute", sagte die Modeberaterin. Für ein brummendes Weihnachtsgeschäft habe bis jetzt die nötige Kälte gefehlt.

Im Gegensatz zu Wintermode sind kleine Dekorationen und Geschenkartikel wetterunabhängig und werden auch bei frühlingshaften Temperaturen gekauft. In der "Schatzinsel" geht es seit einer Woche rund. Klaus und Anja Weiter verpacken mit ihren Aushilfen am laufenden Band Weihnachtsgeschenke. "Momentan sind wir mindestens zu viert im Laden, um auch bei großem Andrang schöne Geschenkverpackungen zu garantieren", sagte Anja Weiter. In ihrem Geschäft am Schlossmacherplatz sind für dieses Weihnachten viele neue Artikel hinzugekommen, die das Geschäft beleben sollen. "Neu im Sortiment sind unsere Senfsorten und Fruchtaufstriche, der Vanillekipferl-Likör verkauft sich auch sehr gut." Über das bisherige Weihnachtsgeschäft können sich die Besitzer der Schatzinsel nicht beklagen.

Sabine Bierwirth, Verkäuferin bei "Marie" auf der unteren Kaiserstraße, steht erst seit kurzer Zeit hinter der Ladentheke und konnte am Wochenende Geschenke zum Nikolaus verkaufen. "Langsam gucken sich die Menschen nach Geschenken um", sagte sie. Am anderen Ende der Kaiserstraße fällt die Einschätzung zum diesjährigen Weihnachtsgeschäft unterschiedlich aus. Jutta Clouth, Inhaberin der Spind-Boutique, ist mit ihrem bisherigen Geschäft zufrieden. "Wir haben bereits einiges verkauft und werden am Ende dieser Saison kein volles Lager mehr haben", sagte die Ladenbesitzerin, die sich auf ihre treuen Stammkunden verlassen kann.

Im "Traumlädchen" von Martina Meyer ist es für Dezember verhältnismäßig ruhig. "Ich bin selber auch noch nicht in Weihnachtsstimmung, weil es zu warm ist und noch kein Schnee lag. Wir warten darauf, Geschenke zu verpacken und freuen uns auf das direkte Weihnachtsgeschäft", sagte Meyer. Viele Geschenke wanderten bereits in der Weihnachtsausstellung von Petra Köber in die Einkaufstüten. Ob Pyramiden oder Lichterketten, an der Ecke Kaiserstraße/Grabenstraße ist schon Weihnachtsstimmung.

Die Einzelhändler hoffen für die nächsten Tage bis zum 24. auf eine erhöhte Kundenfrequenz und setzen ihre Hoffnungen in den bevorstehenden Weihnachtsmarkt. Spätestens am nächsten Wochenende von Freitag bis zum kommenden Montag soll das Weihnachtsgeschäft in der "Innenstadt auf der Höhe" florieren. Das Geschenkpapier liegt in den Geschäften jedenfalls bereit.

(trei)
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