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Radevormwald
Händler und Vereine mehr ins Boot holen

Radevormwald: Händler und Vereine mehr ins Boot holen
Die Band "On its own" spielte am Freitagabend auf der Bühne auf dem Marktplatz wie gewohnt Covermusik. Die Band, die zum Teil aus Radevormwaldern besteht, hatte sich zuletzt in Teilen neu formiert. FOTO: Wolfgang Scholl
Radevormwald. Marcus Strunk als Vorsitzender der Werbegemeinschaft "Rade lebt" und Bühnenmoderator Jürgen Fischer vom Stadt-kulturverband ziehen ein erstes Fazit zum Stadtfest. Im Juni sollen Gespräche mit Sponsoren geführt werden. Von Wolfgang Scholl

Mehr Einzelhändler zur Teilnahme gewinnen, weitere Sponsoren motivieren und besonders am Samstagnachmittag Lücken zwischen den Ständen zu schließen. "Wir werden uns in den kommenden Wochen selbstverständlich weitere Gedanken über das nächste Stadtfest machen", sagt Marcus Strunk, vergisst aber nicht zu betonen, dass die Organisatoren ehrenamtlich für das große Festwochenende arbeiten. Finanziell hat sich das Konzept bewährt. "Wir deckeln die Ausgaben, haben kein finanzielles Minus gemacht, können aber auch keine Rücklagen bilden", sagt der Vorsitzende von "Rade lebt".

Die Stadtfeste der beiden vergangenen Jahre waren ein großer Erfolg. Dank der zahlreichen Angebote und des schönen Wetters zog das Fest am Muttertag-Wochenende nicht nur Radevormwalder in die Innenstadt, sondern auch zahlreiche Gäste aus der gesamten Region.

Ein positives Fazit zieht Strunk für das Bühnenprogramm. Die Entscheidung, Livemusik am Freitagabend und Samstagabend anzubieten, habe sich als erfolgreich erwiesen. An diesem Erfolg möchte man auch 2018 anknüpfen, wenn es wieder ein Sponsoring gibt. An beiden Abenden konnten die Veranstalter zahlreiche Besucher auf dem Marktplatz begrüßen.

Überlegen wird der Vorstand von "Rade lebt", ob auch der Donnerstag, im kommenden Jahr Himmelfahrtstag, mit einbezogen werden kann und, ob die Veranstaltungsfläche optimal ist. Überlegt wird, die Flächen vielleicht etwas zu verkleinern. Vor dieser Entscheidung sollen aber erst einmal weitere Gespräche mit Einzelhändlern geführt werden. Besonders am Samstagnachmittag hätte sich der Arbeitskreis eine größere Beteiligung durch längere Öffnungszeiten gewünscht. "Leider haben die einzelnen Händler dazu aber weiterhin unterschiedliche Sichtweisen", sagt Marcus Strunk.

Auch in der Stadt angesiedelte Vereine möchte die Werbegemeinschaft neu für eine Teilnahme mit einem Stand und/oder einer Teilnahme am Bühnenprogramm motivieren, sagt Jürgen Fischer, der sich wie 2016 mit den kulturtreibenden Vereinen in Verbindung gesetzt und bei ihnen für Auftritte an den beiden Tagen geworben hatte. Es zeige sich, dass ein Auftritt auf der Bühne jeweils eine gute Werbung für die Gruppe ist und er Verwandtschaft und Freunde zusätzlich in die Innenstadt zieht. Die durchgehenden Angebote auf der Bühne könne man nur unterbreiten, wenn sich Vereine beteiligen. "Für ein professionelles Programm haben wir keine Mittel", sagt Strunk. Das Angebot des Frühstücks am Sonntagmorgen durch die Jugendfeuerwehr hätte ebenfalls mehr Teilnehmer verdient gehabt.

Als Magnet habe sich erneut der Mittelaltermarkt erwiesen. "Da sind wir aber auf Sponsoren angewiesen, wie es die Sparkasse in diesem Jahr war", sagt Marcus Strunk. Der Markt hätte sich vor denen in Großstädten nicht verstecken müssen. Auch von den Teilnehmern habe es eine positive Resonanz gegeben.

Das Gespräch suchen wird die Werbegemeinschaft auch mit der Stadt. Mit dem Ordnungsamt soll für das kommende Jahr die Verkehrsführung durchgesprochen werden. An dieser Stelle könnte es, berichtet Marcus Strunk, einige Verbesserungen geben.

Quelle: RP
 
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