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Radevormwald
Handarbeiten und Marmeladen im Angebot

Radevormwald: Handarbeiten und Marmeladen im Angebot
Auch die ehemalige Organisatorin Barbara Sommer und Karla Usyk-Seiwert besuchten den Andheri-Basar im Caritashaus. FOTO: Jürgen Moll
Radevormwald. Der Andheri-Basar eröffnet seit Jahrzehnten die Saison kleinen Märkte vor dem Jahresende. Von Flora Treiber

Der Andheri-Basar gehört seit 47 Jahren in das Veranstaltungsprogramm der katholischen Kirchengemeinde Sankt Marien und sammelte auch in diesem Jahr wieder Spenden für bedürftige Menschen in Indien, die von der Andheri-Hilfe unterstützt werden.

Zahlreiche Handarbeiten und selbst gemachte Marmeladen standen am Wochenende im Caritashaus an der Hohenfuhrstraße zum Verkauf bereit. Simone Kreimendahl, Organisatorin des Basars, ist dankbar für die vielen Spenden. "Unsere Helfer fertigen im Jahr große und kleine Dekorationsartikel und stellen sie unserem Basar zur Verfügung. Das Engagement ist immer noch groß", sagt sie. Stofftannenbäume, Adventskalender, Christbaumschmuck oder Gestecke brachten die Besucher bereits jetzt in voradventliche Stimmung.

"Ich habe die ersten Einkäufe für Heiligabend und Nikolaus erledigt. Der Basar ist für mich Tradition und für Rade unverzichtbar", sagte Astrid Busemeyer. Die Radevormwalderin kommt seit vielen Jahren auf den Basar, um erste Geschenke für ihre Familie zu kaufen und sich gleichzeitig für einen guten Zweck einzusetzen. In ihrer prallen Einkaufstüte befanden sich nach den ersten Minuten bereits liebevoll verpackte Kekstüten, Marmelade und hausgemachter Essig. "Für die Kinder der Familie werde ich außerdem noch Wollsocken kaufen. Die lieben sie", sagte sie. Entschieden hat sie sich für ein blaues und ein grünes Paar.

Die Spenden der Privatpersonen unterstützte in diesem Jahr zum ersten Mal der Bastelkreis von Stefanie Braun. "Wir haben den Bastelkreis in diesem Frühjahr gegründet und uns alle zwei Wochen getroffen. Der Bastelkreis soll nach dem Basar mit einem monatlichen Treffen weitergehen", kündigte Stefanie Braun an. Von ihr stammt die Idee, Zeitgutscheine zu verschenken. "Die haben wir schön gestaltet und für unsere Besucher vorbereitet. Zeitgutscheine sind für unseren schnelllebigen Alltag passend."

Sonja Rosar hat den Bastelkreis in den vergangenen Monaten regelmäßig besucht und war stolz auf das Ergebnis. "Mir gibt es ein besseres Gefühl, wenn ich mich aktiv für Spenden einsetze, anstatt einfach zehn Euro zu geben. Außerdem kommt man so ins Gespräch und lernt neue Menschen kennen. Die Gruppe war sehr nett. Wir hatten eine gute Zeit", sagte sie. Sie half auch bei dem Kuchenverkauf, dessen Gewinn ebenfalls gespendet wird. "Allein heute haben uns über 40 Kuchen erreicht. Das ist toll", sagte die Basar-Organisatorin.

Unterstützung erfuhr der Andheri-Basar auch durch die Sing-AG des Theodor-Heuss-Gymnasiums und den Kinderchor der Katholischen Grundschule Lindenbaum. Die Kinder und Jugendlichen musizierten am frühen Samstagnachmittag eine Stunde im Caritashaus und lockten mit ihrem Konzert viele Gäste an. "Die Stimmung war einzigartig", sagte Kreimendahl.

Sie wird auch 2016 einen Basar organisieren und plant dafür eine noch stärker Integration des Nachwuchses der Kirchengemeinde. "Die Kinder haben beim Aufbau und Verkauf geholfen. Vielleicht basteln sie 2016 eigene Sachen oder backen vielleicht Waffeln. Wir werden neue Ideen sammeln."

Quelle: RP
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