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Radevormwald
Handwerker legen die Kirchenmauer frei

Radevormwald: Handwerker legen die Kirchenmauer frei
Der Sockel der evangelischen Kirche Dahlerau wird seit gestern freigelegt, damit die Kirche wieder isoliert werden kann. FOTO: wos
Radevormwald. Seit gestern Morgen wird an der Evangelischen Kirche Keilbeck gearbeitet. Geplant sind vier Wochen.

Mit einem kleinen Bagger legt der Mitarbeiter eines Spezialunternehmens seit gestern eine Seite der Dahlerauer Kirche frei. Gestartet worden ist am Haupteingang. Der Bagger soll sich bis zum Nebeneingang auf der Seite des Siedlungswegs vorarbeiten.

Notwendig geworden sind die Arbeiten, weil die aus dem Ende des 19. Jahrhunderts stammende Kirche von unten her feucht geworden ist. Mit den Arbeiten soll die Kirchenmauer von außen isoliert und geschützt werden. Dorit Lauterbach, Vorsitzende des Presbyteriums, hofft, dass die Arbeiten auf einer Seite in vier Wochen beendet sind. Parallel sollen die Stufen des Nebeneingangs erneuert werden. Im Frühjahr waren Musterarbeiten als erfolgreich angesehen worden. Rund um die Kirche werden die Ränder ausgeschachtet und der Mörtel bis zum Grauwacke-Fundament abgeschlagen. Anschließend wird die Mauer mit einem Spezialmörtel neu aufgebaut, der verhindert, dass die Feuchtigkeit in den nächsten Jahrzehnten aus dem Boden nach oben ziehen kann.

Die Arbeiten werden 65.000 bis 70.000 Euro kosten, finanziert werden sie durch Spenden und aus der Substanzerhaltungsrücklage. 2016 gehen die Arbeiten weiter: Dann werden zusätzlich die hervorstehenden Stützpfeiler, die ebenfalls mit Backsteinen verkleidet sind, saniert. Kosten: 40.000 Euro.

(wos)
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