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Radevormwald
Haus der Begegnung erst im Juli fertig

Radevormwald: Haus der Begegnung erst im Juli fertig
Im Obergeschoss des Hauses am Schlossmacherplatz wird bereits gearbeitet. Dort entstehen Büroräume. Das Konzept stellen Frank Nipken (r.), Frank Giesen (l., beide WFG) und Steffen Schlag von Vermieter Contec vor. FOTO: Wolfgang Scholl
Radevormwald. Ursprünglich sollte das Haus am Schlossmacherplatz von der Stadt zum 1. Juni bezogen werden. Jetzt ist als Termin der 15. Juli angegeben worden. Im Ober- und Untergeschoss wird gearbeitet, im Erdgeschoss geht es wohl bald los. Von Wolfgang Scholl

Oben und unten sind die Handwerker dabei, Wände einzureißen und Platten abzuschlagen, im Erdgeschoss soll das Café in der kommenden Woche schließen. Dann soll auch da gearbeitet werden, damit die Stadt das Haus vom Vermieter Contec ab 15. Juli mieten kann. Derzeit läuft die Aktion unter dem Arbeitstitel "Haus der Begegnung". Die Stadt ist derzeit noch auf der Suche nach einem geeigneten Namen. Ziel ist es, das möglichst viele im sozialen Bereich arbeitende Vereine oder Institutionen in diesem Haus ihren Platz finden können.

"Wir haben die Pläne fertig", sagt der Beigeordnete Frank Nipken. usammengearbeitet haben er, der städtische Architekt Marco Raabe und Ulrich Dippel vom Technischen Bauamt zuerst mit Klaus Giesen, der später zur Wirtschaftsförderungsgesellschaft wechselte, und jetzt mit Steffen Schlag, dessen Nachfolger bei der Contec.

Steffen Schlag ist zuversichtlich, dass der Termin 15. Juli gehalten werden kann. "Wir versuchen, die Arbeiten am Obergeschoss früher zu beenden", sagt Steffen Schlag. Nach den Abbrucharbeiten im Obergeschoss werden dort die Ständerwände neu aufgebaut.

Im Obergeschoss erhält der Trägerverein "aktiv55plus" vier Büros und einen Archivraum. Derzeit hat der Verein seine Räume noch an der Grabenstraße 18. Im Obergeschoss werden auch die Sanitärräume ertüchtigt. Ein weiteres Büro wird für die Ökumenische Initiative (ÖkuIni) erstellt, damit dort die Organisation der Angebote möglich ist. Die ÖkuIni verlässt dann die angestammten Räume im Bürgertreff im Bürgerhaus. Dort soll dann demnächst die Volkshochschule einziehen, die bisher im Gebäude an der Carl-Diem-Straße untergebracht ist. In den neuen Räumen der VHS könnten dann auch Vorträge und andere Veranstaltungen stattfinden, die derzeit noch auf verschiedene Orte verteilt sind..

Im Untergeschoss des Hauses werden zwei Büros entstehen, die von verschiedenen Sozialberatungen wechselweise genutzt werden können. Ein Raum steht auch für barrierefreie Beratung zur Verfügung. Auch der Reparaturtreff und die Kleiderkammer von "aktiv55plus" werden einen Raum erhalten. Angemeldet haben sich für eine sogenannte Simultannutzung von Räumen bereits der Sozialverband VdK, das Diakonische Werk des Kirchenkreises und die Suchtkrankenhilfe. Weitere Vereine haben Kontakte zur Stadt aufgenommen.

Im Erdgeschoss wird der Vermieter in der kommenden Woche mit der Entkernung beginnen. Dort zieht der Mittagstisch ein, der demnächst wieder einmal pro Woche ein Mittagsessen anbieten wird. An zwei Tagen werden Lebensmittelpakete ausgegeben. Für die Übergangszeit werden die Pakte im Bürgerhaus gepackt, in den Räumen, in denen die Stadt früher die Kegelbahn betrieben hat. Gebaut wird im Erdgeschoss auch ein barrierefrei zu erreichendes WC. Die Küche wird dem Mittagstisch zur Verfügung stehen, aber auch für die ÖkuIni, die ins Erdgeschoss des Hauses der Begegnung ihre Gruppenangebote verlagern wird. Dazu könne demnächst auch wieder ein kleiner Cafébetrieb für die Gäste der ÖkuIni gehören.

"Ich könnte mir auch vorstellen, dass in diesen Räumen auch Ausschuss-Sitzungen stattfinden", sagt Frank Nipken und erklärt, dass die Stadt als Mieter fungiert und gleichzeitig als Vermieter für die zahlreichen Träger sozialer Arbeit.

Quelle: RP
 
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