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Radevormwald
Hinteres Tor am Wuppermarkt bleibt zu

Radevormwald: Hinteres Tor am Wuppermarkt bleibt zu
Das hintere Tor lässt sich nur noch mit einem Schlüssel öffnen, den die Mieter haben. Einen freien Durchgang zum Wuppermarkt lehnen die Eigentümer wegen zahlreicher Beschädigungen auf dem Gelände ab. FOTO: wos
Radevormwald. Wuppermarkt-Eigentümer Kiefer & Zehner reagiert auf Vandalismus und Gelage zum Schutz der Wohnungsmieter. Von Wolfgang Scholl

Seit einigen Tagen ist das hintere Tor auf der Vogelsmühler Seite des Wuppermarkt-Geländes geschlossen. Gabriele Schanz, Beauftragte des Eigentümers Kiefer & Zehner, bestätigt die Nachricht, die in der Sitzung des Ausschusses für Umwelt und Stadtentwicklung zu einer regen Diskussion führte.

"Das Gelände ist Privatgelände, der Weg zwischen dem Tor und dem Parkplatz des Wuppermarktes ist keine öffentliche Straße", erklärt Gabriele Schanz. Man habe auf Vandalismus und Gelage zum Schutz der privaten und gewerblichen Mieter reagieren müssen. "Wir hatten massive Probleme und haben deshalb reagiert", sagt sie. Geschlossen sind deshalb nicht nur die beiden Tore an der Fußgängerbrücke nach Schnellental, sondern auf dem Gelände auch der Durchgang, der zur Hinteren Häuserreihe führt und der Zugang zum großen Parkplatz zwischen den beiden Häuserreihen. Die Mietsituation für die zahlreichen Loftwohnungen in dem alten Produktionsgebäude von Schürmann & Schröder bezeichnet sie weiterhin als gut.

Gabriele Schanz empfiehlt den Fußgängern, die von dieser Seite zum Wuppermarkt wollen, die Verbindungsstraße unterhalb der Wuppertalstraße (L414) zu nutzen. "Wir haben diese Straße vor einigen Jahren auf eigene Kosten herrichten lassen müssen", ergänzt Schanz. Sollte es auf dem Gelände des Wuppermarktes einmal eine größere Veranstaltung geben, dann könne das Tor für den Zeitraum der Veranstaltung nach Voranmeldung geöffnet werden, bietet die Vertreterin des Eigentümers an.

Rolf Schäfer (CDU) hatte im Ausschuss bemängelt, dass die Fußgängerbrücke vor einigen Jahren extra von der Stadt mit großem Aufwand erneuert worden war, um schnelle Verbindungen für Fußgänger zu ermöglichen. Die Verwaltung soll nun prüfen, ob es im Zuge des Neubaus vertragliche Vereinbarungen mit dem Wuppermarkt-Eigentümer gegeben hat.

Gabriele Schanz bestätigt, dass der Eigentümer weiter ein großes Interesse daran hat, das Gelände mit dem Wuppermarkt zu verkaufen. Aktuell hätten sich aber keine zielversprechenden Gespräche ergeben. Positiv stimmt sie, dass sich die Geschäfte am Wuppermarkt weiter etabliert haben. Das gelte auch für den Getränkemarkt, der zuletzt die hintere Ladenfläche angemietet habe. Mit Blick auf einen Bäcker sagt sie, dass die Ansprüche der Bewohner der Wupperorte größer sind, als es die tatsächliche Laufkundschaft hergebe.

Quelle: RP
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