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Radevormwald
Hitze bremst Fußballer beim Eröffnungsturnier

Radevormwald. Samstagmittag ging auf der roten Asche des Sportplatzes auf der Brede nichts mehr. Die jungen Fußballspieler mussten einmal mehr zu den Wasserflaschen greifen und auch der Platz zeigte deutlich seinen Durst. "Jetzt muss der Wasserspengler erst einmal ran", so das Kommando von Günter Schmidt. Eine ungeplante Pause zwischen zwei Begegnungen beim Saisoneröffnungsturnier der Fußballabteilung des Turn- und Sportvereins (Tuspo) Dahlhausen.

"Ich bin sehr froh, dass überhaupt alle angemeldeten Mannschaften bei dieser unerträglichen Hitze gekommen sind", sagte der Jugendleiter. Verkürzte Testspiele im Blitzturniermodus sowie eine Saisonbegrüßung mit Grillwürstchen und Kuchen waren angesagt, und die jungen Fußballer kamen aus Solingen, Leichlingen, Hilgen, Herne, Hückeswagen, Bergisch Born und Struck auf die Brede. Während die Kinder und Jugendlichen tapfer und stark schwitzend um das runde Leder kämpften, feuerten die Eltern dicht gedrängt im Schatten am Spielfeldrand die Akteure an.

Erfrischend kühl war dagegen der renovierte Vereinsraum des Tuspo Dahlhausen in den Katakomben der Turnhalle auf der Brede. Die neuen Tische, Stühle und Vitrinen, die frisch gestrichenen Wände und gepflegtes Bodenmaterial zeigten eine einladende Wirkung. "Wir sind soeben fertig geworden. Jetzt können wir aufatmen, denn sehr viel Arbeit liegt hinter uns", fasste Günter Schmidt zusammen. Es sein ein Glücksfall gewesen, dass ein Trainer im Kader beruflich aus dem Malerhandwerk komme. "Maßgebend hat sich das Team mit Guido Musial, Stefan Mazur, Alfredo Alcomo und Tobias Schmidt für die Umsetzung der Renovierung stark gemacht", lobte Günter Schmidt.

Nicht alle Möbel seien aus Kostengründen neu angeschafft. Auch Gebrauchtes sei dabei. "Wir sind mitunter weit gefahren, um die gut erhaltenen Möbel abzuholen", erzählt der Jugendleiter. Mit dem Ergebnis seien alle Spieler, Eltern und Trainer sehr glücklich.

Ruhig zeigte sich am Samstag die erste Heinrich-Neidhöfer-Gedächtnis-Wanderung, die Manfred Heymann organisiert hatte. "Die wollte ich unbedingt durchziehen, egal bei welchem Wetter", hatte sich das fußballbegeisterte Vereinsmitglied des Tuspo vorgenommen. Die Hitze machte er aber dafür verantwortlich, dass sich die ganze Wandergruppe letztlich als ein gemütliches Quartett darstellte. "Wir sind etwa sieben Kilometer, vorbei an allen Stellen, an den der Tuspo einst offiziell Fußballspiele ausgetragen hat, gewandert. Es war unsagbar anstrengend", sagte Heymann. In der kleinen Jagdhütte von Jürgen Rademacher nahe dem Sieperhof gab es dann eine Erfrischung, bevor Dietmar Fennel die ermüdeten Teilnehmer mit dem Auto zur Brede zurückfuhr. Heymann plant für das übernächste Jahr eine Wiederholung dieser Wanderung.

(sig)
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