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Radevormwald
Hohenfuhrstraße endlich wieder frei

Radevormwald: Hohenfuhrstraße endlich wieder frei
Diese Stelle vor den sechs neuen Schrägparkplätzen rechts ist 6,30 Meter breit. Zwei Fahrzeuge können sie passieren. FOTO: Moll Jürgen
Radevormwald. Bis auf Nebenarbeiten ist der vierte Teil des Innenstadt-Umbaus geschafft. Neue Einfahrt in die Kaiserstraße West. Von Wolfgang Scholl

Gespannte Ruhe lag um kurz vor 16 Uhr über der Hohenfuhrstraße. Straßenarbeiter bauten Schilder ab, nachdem vorher die neuen aufgestellt worden waren. Um 16.02 Uhr war ein Kölner Fahrer der erste, der den Kreisverkehr passierte. Anschließend tasteten sich auch die ersten Rader über die neue Straße, und das erste Auto bog vom Kreisverkehr in die Kaiserstraße in Richtung Markt ab.

"Die Baustelle ist gut gelaufen", sagte Toni Ebeler, Baustellenleiter von Eurovia, "zuerst sind wir im Mai arg nass geworden, die letzten Wochen konnten wir wegen des trockenen Wetters sehr gut arbeiten." Zusammen mit Ulrich Dippel vom Technischen Bauamt inspizierte er die Schilder rund um den neuen Kreisverkehr. Wo ein altes vergessen worden war, montierten es beide gemeinsam ab. Morgen wird die Beschilderung noch einmal überprüft. Schmunzelnd berichtete Toni Ebeler vom "Engpass" Hohenfuhrstraße in Höhe der Sparkasse. "Ich bin täglich mindestens fünf Mal darauf angesprochen worden, auch wenn wir die Stelle mit unseren großen Maschinen dort parallel passiert haben." Die Straße hat eine Breite von etwa 6,30 Meter, berichtete Ulrich Dippel. Langsam zu fahren, sei auf der Hohenfuhrstraße das Gebot.

Die Freigabe der Straße erfolgte vier Wochen früher als geplant. "Wir haben den Schwerpunkt auf die Hohenfuhrstraße gelegt", sagte Dippel, Poller, Bänke, die Zufahrt Oststraße und die Bäume folgen später. Auch die Gitter für die Häuser an der Kaiserstraße sind für die kommende Woche angekündigt.

Im Kreisverkehr und an den Übergängen ist Gussasphalt als Deckschicht gewählt worden. Er ist mit Matten gewalzt, so dass die Stellen wie gepflastert aussehen. "Das ist hochwertiger Belag", sagte Dippel. Der Splitt wird sich bald rausfahren. Die Markierungen werden zuerst provisorisch aufgespritzt. Die endgültige Markierung folgt nach dem Winter, "weil die Unternehmen sonst keine Gewährleistung bieten", sagte Dippel. "Gleich bin auch ich dran", ergänzte der Beigeordnete Frank Nipken, der die Straße zuerst zu Fuß erkundet hatte.

Das Innere des Kreisverkehrs gestaltet die Stadt. Der Betriebshof wird es bepflanzen. Dem Vernehmen nach hat Werkzeugmachermeister Frank Ewe, der das Kreisverkehrsschild mit den vier Kirchtürmen an der Wasserturmstraße gebaut hat, den Auftrag, auch aus Stahl eine Skulptur zu bauen. Eine Familie soll symbolisch in Richtung Innenstadt gehen. Finanziert wird das Schild durch die Sparkasse.

Auch das gab es: Einzelne Fahrzeuge fuhren auf der Kaiserstraße (noch) gegen die Einbahnstraße.

Quelle: RP
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