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Radevormwald
Holzarbeiten und ein neuer Asphalt für die B 229

Radevormwald: Holzarbeiten und ein neuer Asphalt für die B 229
An der Westfalenstraße gab es umfangreiche Holzarbeiten. Brücken und Lärmschutzwände werden bald saniert. FOTO: wos
Radevormwald. An der Westfalenstraße werden die Lärmschutzwände und Brücken saniert. Neue Decke kommt in den Sommerferien.

Mitarbeiter des Landesbetriebs Straßen NRW sind in diesen Tagen entlang der Bundesstraße 229 (Westfalenstraße) mit umfangreichen Holzarbeiten beschäftigt. Diese turnusmäßigen Arbeiten auf dem inzwischen etwa 30 Jahre alten Straßenabschnitt sollen in den nächsten Tagen abgeschlossen und auch das Restholz entlang der Straße abgeholt werden, berichtet Johannes Szmais von der Zweigstelle des Landesbetriebs in Gummersbach.

Für die zweite Jahreshälfte sind dann weitere Arbeiten an der B 229 vorgesehen, über die bereits vor einiger Zeit gesprochen worden war. Der Landesbetrieb wird in Absprache mit der Stadt Radevormwald die Lärmschutzwände und auch die beiden Fußgängerbrücken zwischen den Kreuzungen Südstadt und Busbahnhof sanieren. Der genaue Zeitpunkt der Arbeiten ist noch nicht festgelegt.

Die Stadt erwartet in den Sommerferien eine größere Baustelle auf der Bundesstraße 229, allerdings im Osten der Stadt. Von der Westfalenstraße (Kreisverkehr Wasserturmstraße) bis zur Grüne wird der Landesbetrieb Straßen NRW die Straße neu asphaltieren, berichtet Johannes Szmais.

Die Arbeiten sollen, damit der Verkehr so wenig wie möglich behindert wird, direkt mit dem Beginn der Sommerferien starten. Sie werden in drei Bauabschnitte aufgeteilt, für die die B 229 in dem jeweiligen Abschnitt jeweils eine Woche komplett gesperrt werden wird. Startschuss ist der Bereich Wasserturmstraße bis Rädereichen. Danach folgt der Abschnitt von Rädereichen bis zum Kreisverkehrsplatz Röntgenstraße/Erlenbacher Straße, wobei der Kreisel auch saniert wird. Der dritte Abschnitt ist von der Röntgenstraße bis kurz vor der Einmündung Grüne.

Wenn die Asphaltarbeiten die Kreuzung erreicht haben, wird dort anschließend auch mit dem Bau des neuen Kreisverkehrsplatzes B 483/229 begonnen. Die Planungen dafür sind Ende des vergangenen Jahres abgeschlossen worden. Das Ausschreibungsverfahren ist in diesem Jahr in Gang gesetzt worden. Die Arbeiten an der bisherigen Kreuzung sollen, so die Vorstellungen des Landesbetriebs, noch in diesem Jahr abgeschlossen werden.

Die Planungen für den Kreisverkehrsplatz sind bereits vor vielen Jahren in Gang gesetzt worden. Zuerst war die Kreuzung ohne Lichtzeichenanlage ein Gefahrenpunkt, an dem sich wie früher in Räderreichen zahlreiche schwere Unfälle ereigneten. Polizei und Stadt Radevormwald hatten deshalb bis zum Bau eines Kreisels den Einsatz einer Ampelanlage beschlossen.

Im Zuge der Erneuerung der B 229 sind bereits Kreisel in Bergerhof, an der Wasserturmstraße, in Rädereichen und an der Röntgenstraße entstanden. Sollte das Gewerbegebiet Ost weiter entwickelt werden, sind auch dort noch ein bis zwei weitere Kreisverkehrsplätze geplant. Wegen der Größe und der Höhendifferenz sind Kreisverkehrsplätze für Herbeck und die Südstadtkreuzung abgelehnt worden.

(wos)
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