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Radevormwald
Hospiz und "aktiv55plus" getrennt

Radevormwald. Die beiden Vereine "Ambulantes ökumenisches Hospiz" und "aktiv55plus" haben seit etwa fünf Jahren an der Grabenstraße 18 gemeinsame Räume. Die beiden Vereine werden aber demnächst getrennte räumliche Wege. Das geht aus einer Pressemitteilung, die gestern von Koordinatorin Marina Weidner (Hospiz) und Kyra Springer gemeinsam veröffentlicht worden ist, hervor. Weidner und der Vorsitzende des Hospizes, Peter Steffens, hatten ihren seit etwa 16 Jahren bestehenden Verein und auch dessen Ziele wie die Sterbebegleitung, die Trauerarbeit und die Betreuung von Angehörigen noch am Mittwoch in der Sitzung des Sozialausschusses vorgestellt. Da ist allerdings noch nicht über die Veränderungen berichtet worden.

Begründet wird die Trennung mit einem erhöhten Raumbedarf für beide Vereine. Dieser sei in dem bisher gemeinsam genutzten Besprechungsraum und den Gruppenräumen nicht mehr gedeckt. So soll für die zweite Koordinatorin des Hospizvereins, Tatjana Brüser-Pieper, ein zweiter Büroarbeitsplatz geschaffen werden. Außerdem würden weitere Räume für Fortbildungsveranstaltungen benötigt.

Verschiedene Selbsthilfe- und Arbeitsgruppen sowie Fortbildungs- und Informationsveranstaltungen sorgten ebenfalls für einen erweiterten Raumbedarf für den Trägerverein "aktiv55plus". Dieser hatte vorher seinen Sitz im Haus an der Grabenstraße, gleich vor der Zufahrt zum Schlossmacherplatz. Beide Vereine sind jetzt auf der Suche nach geeigneten, größeren Objekten, heißt es weiter. Damit scheint der Raumbedarf für Vereine in der Stadt weiter anzusteigen. Auch der Mittagstisch im Wartburghaus ist auf der Suche nach einem Ersatz für das Wartburghaus. Dort war der Vertrag von der Lutherischen Kirchengemeinde zum Jahresende 2016 gekündigt worden.

(wos)
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