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Radevormwald
HSG blickt zuversichtlich auf neue Saison

Radevormwald: HSG blickt zuversichtlich auf neue Saison
Jung und Alt, Damen und Herren, Mädchen und Jungen suchten beim "Playday" das gemeinschaftliche Spiel (auf dem Foto B-Jugend), damit alle in der neuen Spielzeit als große HSG-Familie gut bestehen können. FOTO: Jürgen Moll
Radevormwald. Mit 20 Mannschaften, sieben bei den Senioren und 13 bei den Kindern und Jugendlichen, gehen die Handballer der HSG Radevormwald/Herbeck im September in die neue Spielzeit. Das Training der Senioren hat bereits begonnen. Von Cristina Segovia-Buendía

Die Erwartungen an ihre sieben Senioren- und 13 Jugendmannschaften sei nach wie vor hoch, auch wenn nicht alle Mannschaften ausschließlich leistungsorientiert ausgerichtet sind. Das sagt Klaus "Max" Berke, der sich bei den Handballern der HSG Rade/Herbeck seit der Gründung als sportlicher Gesamtleiter um zahlreiche Aufgaben in der Organisation und auch im Schiedsrichterwesen kümmert. "Ziel bei der Gründung der Spielgemeinschaft im Jahr 1999 war es, dem Handball in Radevormwald insgesamt eine Heimat zu geben, sowohl mit dem Leistungs-, als auch mit dem Breitensportgedanken", sagt Berke.

Die Aushängeschilder der HSG Rade/Herbeck sind weiterhin die erste Herren-Mannschaft, die in der Landesliga spielt, sowie die erste Damen-Mannschaft, die im Mai von der Verbandsliga in die Oberliga Niederrhein aufgestiegen ist. Auch die männliche A-Jugend als altersmäßig höchste Jugendmannschaft hat den Sprung in die Oberliga geschafft.

Aktuell sei die HSG gut aufgestellt, doch in Zukunft könne der Handballverein, der von den beiden Vereinen TV Herbeck und TSV Schwarz-Weiss getragen wird, vor allem weitere Jugendspieler gebrauchen. Schüler, die Lust haben, können nach den Sommerferien das Training der einzelnen Mannschaften besuchen.

Mit einem großen Familientreffen mit Freundschaftspiel-Charakter hat die große Handballer-Familie der HSG die vergangene Spielzeit beendet. Zum ersten "Playday" in der Sporthalle Hermannstraße kamen nahezu alle Aktiven, ob Jugend und Senioren, die Schiedsrichter und die Trainer der insgesamt 20 HSG-Mannschaften zusammen.

"Wichtig ist die Gemeinschaft", sagt Max Berke. Die Idee zu dem großen Spieletag ohne wettkampfsportlichen Ehrgeiz hatte Frank Alsdorf, der die Jugendabteilung zusammen mit Inès Engstfeld leitet. Alsdorf hat die neue Veranstaltungsform mit Kollegen aus dem Vorstand und rund 50 ehrenamtlichen Helfern erstmalig entwickelt und umgesetzt: "Wir wollen alle Leute der HSG, aktive Spieler, Schiedsrichter, Freunde, Familieangehörige und Ehemalige zusammenbringen, um das Vereinsleben zu fördern und sie vielleicht zu gewinne, uns weiter oder ab August nach der Sommerpause zu unterstützen."

Bei 20 Mannschaften mit insgesamt 26 Heim-Spieltagen mit jeweils zahlreichen Spielen in den beiden Sporthallen an der Hermannstraße in der Spielzeit 2015/16 benötigen die Handballer nicht nur zahlreiche Spieler, sondern auch viele Personen im Umfeld. Bei der großen Zahl an rund 300 Aktiven und weit über 400 Meisterschaftsspielen im Jahr treffen sich die einzelnen Spieler oder Betreuer nicht so häufig. "Da ist ein solcher Tag, wie wir ihn jetzt erstmalig organisiert haben wichtig, um in Kontakt zu kommen", sagte Klaus Steinmüller, der die Handballer seit 2007 führt. Für die neue Spielzeit haben die Handballer eine große Herausforderung.

Erstmals spielt eine Damenmannschaft in der Oberliga. Der Aufstieg bei den Seniorenteams ist bisher lediglich einmal einer Herrenmannschaft des TV Herbeck geglückt. Die Mannschaft ist damals nach einem Jahr wieder in die Verbandsliga abgestiegen. Im HSG-Vorstand und in der Damenabteilung um den sportlichen Leiter Uli Schmitz und Damenwart Stefan Berglar wird mit Trainer Daniel Schnellhardt und dem aus früheren Jahren bekannten Co-Trainer Christian Haupt die Vorbereitung vorangetrieben. Vor dem großen Meisterschaftsauftakt am Samstag, 19. September, wird deshalb noch sehr viel Schweiß fließen.

Quelle: RP
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