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Radevormwald
HSG-Jugendturnier fördert motivierten Nachwuchs

Radevormwald: HSG-Jugendturnier fördert motivierten Nachwuchs
Eröffnungsspiel in der Sporthalle I: Rade/Herbeck I in den weißen Trikots spielte gegen das Team von Halden/Herbeck aus Hagen. FOTO: jürgen moll
Radevormwald. Teams der E- und der F-Jugend trafen sich am Wochenende in Rade zum großen Turnier um den Pokal der Stadtwerke. Von Flora Treiber

Der Handball-Nachwuchs des Bergischen Landes war am Wochenende in den Sporthallen an der Hermannstraße versammelt. Das Jugendturnier der HSG Rade/Herbeck um Turnierleiter Frank Alsdorf lockte die F- und E-Jugend am Samstag und Sonntag nach Radevormwald. Hier spielten sie um den Pokal der Stadtwerke. Für viele Mädchen und Jungen war das Turnier die erste Wettkampferfahrung.

Steffi Giermann trainiert den Nachwuchs der HSG und motivierte die F-Jugend am Samstagvormittag. "Lasst euch nicht unterbuttern und kämpft um den Ball. Das Wichtigste, vergesst auf keinen Fall den Spaß", sagte sie zu ihrer Mannschaft, bevor es für die Grundschüler auf das kleine Spielfeld ging. Jedes Spiel dauerte zehn Minuten. Eine lange Zeit für Spieler, die teilweise erst drei oder vier Mal trainiert haben. "Heute geht es bei vielen um die erste Turniererfahrung. Die Kinder sind aufgeregt und wollen natürlich auch gewinnen", sagte die Trainerin.

Dennis, Philipp und Leyla gaben im ersten Spiel des Tages alles. Sie liefen von Tor zu Tor, versuchten, ihr erstes Tor zu werfen und das umzusetzen, was sie in ihren ersten Trainingseinheiten gelernt hatten. Um die F1-Klassen kümmerten sich am Wochenende Johanna Arndt und Marc Richter. Die Trainer besprachen nach den ersten Spielen die Stärken und Schwächen mit ihrer Mannschaft. "Eine Fehleranalyse kann man mit den Kleinen, Jahrgang 2009, schon machen. Motivation steht aber an erster Stelle", sagte Marc Richter.

Tom, der Torwart der F1 spielt seit zwei Jahren Handball und blickte kritisch auf die ersten beiden Spiele des Tages. Obwohl seine Mannschaft mit deutlichem Vorsprung gewann, ärgerte er sich über das eine Gegentor. "Das ist einfach passiert, aber zum Glück konnten wir aufholen", sagte er. Ein alter Hase in der F-Jugend ist Aidan. Der Grundschüler spielt seit drei Jahren bei der HSG und hat bereits viel Turniererfahrung gesammelt. Das Jugendturnier machte ihm Spaß. "Hier sind so viele Mannschaften, das ist echt cool", sagt der Achtjährige.

Johanna Arndt war nach den ersten Erfolgen des Turniers stolz auf ihre Schützlinge und lobte das größte Jugendturnier im Bergischen Land. "Hier herrscht eine tolle Stimmung, die nicht nur die Kinder, sondern auch alle Helfer motiviert", sagte sie.

Neben den Schiedsrichtern und Trainern der HSG engagierten sich am vergangenen Wochenende auch viele Eltern und kümmerten sich um die Organisation des Turniers. Sie standen am Grill, verkauften Waffeln, Trainingsmaterial und fieberten bei jedem Tor ihrer Kinder mit. Gewidmet waren die Pokale des Jugendturniers dem früheren Abteilungsleiter Max Berke, der die HSG lange Zeit unterstützt und geprägt hatte.

Quelle: RP
 
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