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Radevormwald
Hundertwasser-Ausstellung verlängert

Radevormwald: Hundertwasser-Ausstellung verlängert
Die Hundertwasser-Ausstellung im Gewerbepark Bartels gegenüber des Wülfingmuseums in Dahlerau, wird bis zum 3. Januar verlängert. FOTO: wos/hn- (Archiv)
Radevormwald. Sie ist bis zum 3. Januar im Gewerbepark Bartels zu sehen. Die Organisatoren haben bereits 3000 Besucher gezählt. Von Wolfgang Scholl

Die Hundertwasser-Ausstellung wird wegen des guten Besuchs verlängert. Noch bis zum 3. Januar können die Besucher zum Wülfing-Gelände kommen und Grafiken und Geschichten aus dem facettenreichen Leben von Friedensreich Hundertwasser bestaunen. "Wir haben bereits 3000 Besucher, am vergangenen Wochenende alleine 300", berichtete gestern Kerstin Rupin-Friedrichs von der Galerie F, die die Veranstaltung mit der Wirtschaftsförderungsgesellschaft (WFG, Michael Langenau) organisiert.

Christian Bartels, Dietmar Stark, Natali Kloppert, Michael Langenau, Kerstin Rupin-Friedrichs, Johannes Mans und Frank Nipken (v.l.) präsentierten gestern die Verlängerung der Hundertwasser-Ausstellung und Leonardo da Vinci.

Angeboten werden ab 28. November Führungen zu Sonderpreisen (25 statt 40 Euro) und ab 12. November jeweils am Donnerstagabend illuminierte Führungen (Farben, die im Dunkeln leuchten). Sonderführungen können auch als Kerzenscheinführungen gebucht werden.

"Wir haben festgestellt, dass die Ausstellung eine Sogwirkung hatte", sagt Dietmar Stark, Vorsitzender des Ausschusses für Kultur und Tourismus. Das bestätigte Christian Bartels, in dessen Gewerbepark, die Ausstellung organisiert ist. Inzwischen hat das große Rader Unternehmen Siebdrucktechnik BÖ-LA bei Bartels ein Lager angemietet.

"In der kommenden Woche führen wir mit einem anderen großen Unternehmen vertiefende Gespräche über eine Anmietung der Räume, in denen jetzt noch die Hundertwasser-Ausstellung auf 600 Quadratmetern untergebracht ist. "Ich werde von zahlreichen Unternehmern oder auch Bürgern auf die Ausstellung und auch den Gewerbepark angesprochen. Die, die hierhin kommen, stellen fest, dass das Umfeld hier sehr schön ist", sagte Bartels.

Dieses Umfeld soll auch für weitere Aktivitäten genutzt werden. Eine Etage unter Hundertwasser wird die Galerie F ab 12. März eine Leonardo-da-Vinci-Ausstellung mit der WFG eröffnen. Das soll die Attraktivität der Textilstadt Dahlerau bis zu den Sommerferien stärken. "Danach wird man weitersehen", sagte der neue WFG-Geschäftsführer Frank Nipken. Er wollte sich nicht zu den Kosten äußern, die durch die Anmietung der Räume und die Werbung entstanden sind. "Christian Bartels ist uns bei der Miete sehr entgegengekommen", sagte WFG-Mitarbeiter Michael Langenau.

Deshalb will man jetzt einen zweiten Versuch mit Leonardo da Vinci starten. Das wird auch wieder von Christian Bartels unterstützt, der gerne noch mehr solcher Aussagen zum Umfeld hören möchte: "Das ist sehr schön hier. Das hätte ich gar nicht gedacht." Ziel soll es dabei sein, weitere Besucherkreise nicht nur aus Radevormwald, sondern aus dem gesamten Bergischen Land und darüber hinaus zu erschließen. Dabei lobt Rupin-Friedrichs auch die Mitarbeiter, die aus Radevormwald stammen und "sich mit Herzblut eingebracht haben", sagte die Galeristin.

Einen Dank sprach Frank Nipken auch wegen der Parksituation aus. Da habe man mit Christian Bartels ein gutes Einvernehmen erzielt. "Auch das hat sich bewährt", sagte Nipken und ergänzte mit Blick auf den städtischen Wülfing-Teil. "Wir müssen das auf alle Fälle zu Ende bringen." Im Haushalt für das kommende Jahr sind nach dem "Grünen Licht" der Bezirksregierung etwa 950 000 Euro für verschiedene Projekte verankert. Dabei soll es, so alle Beteiligten, auch gelingen, die Bismarck-Ausstellung von Dieter Ickler im Erdgeschoss unterzubringen.

Quelle: RP
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