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Unternehmer Der Stadt
Ilona Bruxmeier zeigt neues Sehzentrum

Radevormwald. Die engagierte Geschäftsfrau zieht von der Kaiserstraße zum Festplatz. Dort hat sie größere Räume und kann ihre Kunden umfassender betreuen. Auffälligkeiten an den Augen kann sie auch früher erkennen. Von Marion Gerdel

radevormwald Wenn es schwer fällt, Buchstaben in der Zeitung zu entziffern, oder wenn es unmöglich ist, zu erkennen, ob auf der anderen Straßenseite ein Hund oder eine Katze läuft, dann wird es Zeit, die Augen kontrollieren zu lassen.

Die Feststellung der Dioptrien-Werte ist für die meisten Betroffenen der erste Weg zur Sehhilfe. "Die Wissenschaft der Optik ist aber vielschichtiger als die reine Dioptrien-Angabe", sagt Ilona Bruxmeier. Sie führt seit 15 Jahren das Optikergeschäft an der Kaiserstraße und zieht nun mit dem Sehzentrum Kormannshaus in größere Räume, Am Festplatz 2, um.

Dort kann die Augenoptikermeisterin, die sich als Funktionaloptometristin, Syntonic-Optometristin und Fachberaterin für Sehbehinderte weitergebildet hat, ihren Kunden ab morgen, Donnerstag, 1. September, auch mit ihrem Wissen als Master of Science in Vision Science and Business-Optometry i. St. zu einem besseren Sehen verhelfen.

Hinter diesem Titel verbergen sich vielfältige Kenntnisse, die weit über die eines Optikers hinausgehen. "Ich habe bereits in den alten Geschäftsräumen umfangreiche Augentest durchführen können, allerdings habe ich jetzt mehr Möglichkeiten", sagt Ilona Bruxmeier. Als Optometristin weiß sie, dass das Sehen ein komplexer Prozess ist. Wenn bei den Augen Probleme auftreten, muss der gesamte Körper in die Behandlung mit einbezogen werden. Nicht immer ist es mit einer einfachen Brille getan, um die Sehkraft wieder herzustellen.

Für die Entscheidung, welche Untersuchung die richtige ist, gehört bei Ilona Bruxmeier eine gründliche Anamnese. "Vorerkrankungen oder Infos darüber, welche Medikamente eingenommen werden sind wichtige Details", sagt sie.

Auf 240 Quadratmetern gibt es weiter ein breites Angebot an Brillen mit entsprechendem Service. Wichtig sind aber vor allem die 165 Quadratmeter für die eigene Brillenwerkstatt sowie die Untersuchungs- und Schulungsräume. Hier kann die Optometristin ein Visualtraining anbieten, das helfen kann, Sehprobleme zu lösen, die sonst schwer zu behandeln sind und das zu bequemen und ermüdungsfreiem Sehen verhelfen soll.

Ilona Bruxmeier gleicht nicht nur bereits vorhandene Augenprobleme mit einer Brille aus, sondern kümmert sich auch prophylaktisch um die Gesunderhaltung der Augen. "Ich habe die Möglichkeit, Auffälligkeiten früh zu erkennen und kann als eine Art Lotse zwischen meinem Kunden und einem äquivalenten Augenarzt vermitteln", sagt sie.

Dass die prophylaktische Augenuntersuchung so selbstverständlich wird wie die der Zähne, ist ein wichtiges Anliegen der Geschäftsfrau, denn es gibt statistisch deutlich mehr Augenprobleme als früher. "Die Arbeit am Computer, übermäßiges Fernsehen oder die häufige Beschäftigung mit dem Smartphone sind einige der Dinge, die den Augen zu schaffen machen."

Die Untersuchungen können bis zu zwei Stunden dauern. Daher müssen Kunden Termine vereinbaren. Drei Kundenparkplätze, ein barrierefreier Eingang und ein helles Ambiente gehören zum neuen Geschäftskonzept.

Morgen, Donnerstag, 1. September, 9 bis 18 Uhr, kann sich jeder in den neuen Geschäftsräumen umsehen - inklusive Sekt und Kleinigkeiten fürs leibliche Wohl.

Quelle: RP
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