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Radevormwald
Im Spätsommer startet die Suche nach Jugendvertretern

Radevormwald. Der Radevormwalder Jugend soll in der Politik, im Ausschuss für Jugendhilfe, wieder eine Stimme gegeben werden. Dieses Ziel hat der Jugendhilfeausschuss auf Anregung der Jugendförderin Britta Hallek in der letzten Sitzung ausgegeben. Die Stadt möchte damit ein Projekt von vor etwa zehn Jahren wieder neu aufleben lassen, das damals den Titel trug "Jugend spricht für sich".

Im Sozialamt ist das Thema angesprochen, jetzt ist der Zeitrahmen festgelegt worden. "Wir haben beschlossen, die Jugendlichen nach den Sommerferien anzusprechen", sagt Sozialamtsleiter Volker Grossmann. Dabei möchte die Stadt ein möglichst nachhaltiges Ergebnis bekommen. "Wir werden die Schul- und Klassensprecher der weiterführenden Schulen ansprechen", sagt Grossmann. Es sei nicht geplant, eine Urwahl mit einem umfangreichen Wahlverfahren zu initiieren. Aus der Mitte der Sprecher sollen zwei Jugendliche ermittelt werden, die als Vertreter Sprachrecht im Ausschuss erhalten.

Angesprochen werden sollen Jugendliche, die aller Voraussicht nach noch etwa zwei Jahre eine der Schulen besuchen werden. "Es macht keinen Sinn, einen Schüler aus einem letzten Jahrgang zu nehmen, weil der meistens acht Monate später schon wieder ausscheidet", sagt Grossmann. Ziel der Stadt sei es, Kontinuität in der Jugendbeteiligung zu erreichen.

Der letzte Versuch war unter anderem daran gescheitert, dass die Jugendlichen Abitur gemacht haben und sie sich von der Verwaltung in ihren Aufgaben alleine gelassen fühlten. Jetzt soll Jugendförderin Britta Hallek den Kontakt zu den Jugendlichen aufbauen und später auch halten.

(wos)
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