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Radevormwald
In den Herbstferien war's richtig nass

Radevormwald. Das hätte sich mancher Urlauber anders gewünscht: Während in den eineinhalb Wochen vor den Schulferien herrlichstes Wetter war, kam pünktlich zum Urlaubsbeginn das schlechte Wetter zurück. Vom 12. bis 18. Oktober fiel kein Tröpfchen, und es war aufgrund des Hochs "Tanja" sonnig-warm. Danach setzte die Abkühlung wieder ein, und das Wetter wurde regnerisch wie vor der Schönwetterphase.

Im Oktober schüttete es vor allem am 7. und 28. Oktober. Laut Auswertung des Wupperverbandes kamen an der Bever-Talsperre am 7. Oktober gut 28 Liter pro Quadratmeter vom Himmel. In Wuppertal (Messstelle Buchenhofen), Solingen (Messstelle Burg) und Wermelskirchen (Messstelle Große Dhünn-Talsperre) sah es ähnlich aus: Die Werte lagen zwischen 21 und 25 Litern.

Am 28. Oktober waren es an der Bever-Talsperre 20 Liter, vergleichbare Mengen wurden in Buchenhofen gemessen. An der Großen Dhünn-Talsperre und in Burg waren es mit sieben bis acht Litern mehr als die Hälfte weniger.

Dieser Unterschied spiegelt sich auch in der Monatsbilanz wider: Bever-Talsperre und Buchenhofen lagen über dem Monatsmittel, während die Große Dhünn-Talsperre und Burg zumindest leicht darunter lagen. So regnete es in Hückeswagen 135 Liter im Oktober, Durchschnitt sind hier 113. In Burg fielen 101 Liter, 116 entsprächen dem langjährigen Mittel.

In den Wintermonaten ist in der Regel mit mehr Niederschlägen zu rechnen als im Sommer. Der Wupperverband hält deshalb ab November in den Talsperren den Hochwasserschutzraum frei. So kann bei großen Regenmengen Wasser in den Talsperren gepuffert werden. Dadurch führen die Gewässer, allen voran die Wupper, deutlich weniger Wasser, als es ohne Talsperren der Fall wäre.

(rue)
 
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