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Radevormwald
In Rade wohnen 360 Flüchtlinge

Radevormwald. Noch immer warten einige auf ihre Anerkennung vom Bundesamt.

Die Zahl der Flüchtlinge wird sich in der Stadt auf etwa 360 einpendeln. Das ist die Einschätzung von Sozialamtsleiterin Anke Schröder, die sich mit ihren Mitarbeitern mit der Betreuung der Flüchtlinge aus zahlreichen Nationen befasst. "Aber genau weiß man das nie", sagt Schröder.

Darunter gibt es zahlreiche Flüchtlinge, zum Beispiel aus Syrien, "für die es eine gute Bleibeperspektive gibt", sagt Anke Schröder. Noch haben auch nicht alle ihre Anerkennung vom Bundesamt erhalten. Die Verfahren waren im Sommer bei mehreren Fahrten nach Bonn eingeleitet worden. Einige der Flüchtlinge, zum Beispiel aus Afghanistan, tragen einen Duldungsstatus, der nicht zum dauerhaften Aufenthalt berechtigt.

Zu Spitzenzeiten waren Radevormwald knapp 400 Flüchtlinge zugeordnet. Die Stadt hatte deshalb im vergangenen Jahr die leerstehende ehemalige Grundschule Blumenstraße in zwei Schritten zu einer Asylunterkunft umbauen lassen. Wegen dieser Maßnahmen und weniger Zuzügen gibt es in der Stadt derzeit auch noch ausreichend Reserven bei den Unterkünften in den Aufnahmeeinrichtungen.

Weiterhin kümmern sich zahlreiche Radevormwalder um die Flüchtlinge, unterstützen sie durch Sprachunterrricht, bei der Vermittlung von Kleidung, Möbeln oder Wohnungen, helfen ihnen beim Radevormwalder Mittagstisch oder haben sich zu Integrationshelfern ausbilden lassen. Noch in diesem Herbst sollen deshalb weitere Integrationskurse angeboten werden.

(wos)
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