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Radevormwald
Jeder Rader hat im Schnitt pro Jahr 23.303 Euro zum Leben

Radevormwald. Das gesamte Jahreseinkommen der Bürger in Radevormwald hat 2014 erstmals die Marke von 600 Millionen Euro erreicht. Das belegen Zahlen der Landesstatistikstelle Information und Technik Nordrhein-Westfalen. Lag die Einkommenssumme der Stadt 2013 noch bei 584 Millionen Euro jährlich, wuchs diese 2014 um 2,8 Prozent auf insgesamt 600 Millionen Euro an. Von Beate Wyglenda

Pro Kopf belief sich das Einkommen aus Erwerbstätigkeit und Vermögen auf durchschnittlich 27.186 Euro im Jahr 2014. Das sind 817 Euro mehr als im Jahr zuvor. Nach Abzug von Steuern und Sozialabgaben und Zugabe von empfangenen Sozialleistungen standen jedem Rader statistisch gesehen 23.303 Euro im Jahr 2014 zum Ausgeben oder Sparen zur Verfügung - 755 Euro mehr als im Vorjahr.

Damit liegt Radevormwald, sowohl was das Pro-Kopf-Einkommen wie auch dessen Wachstumsrate betrifft, leicht über Landesdurchschnitt. NRW-weit verfügte jeder Einwohner im Jahr 2014 über ein durchschnittliches Jahreseinkommen von 21.207 Euro, was 501 Euro mehr zum Vorjahr ausmacht. Die beiden bevölkerungsreichsten Städte von NRW, Köln und Düsseldorf, erreichten 2014 zwar mit 21,6 Milliarden Euro beziehungsweise 14,5 Milliarden Euro auch die höchsten Einkommenssummen. Jeder Einwohner Kölns verfügte jedoch lediglich über 20.799 Euro Jahreseinkommen. In der Landeshauptstadt lag dieser Wert durchschnittlich bei 24.128 Euro.

Auch kreisweit betrachtet können Rades Zahlen die Bürger freuen: Zwar stieg auch im Oberbergischen Kreis das gesamte verfügbare Einkommen um 2,7 Prozent - in Radevormwald um drei Prozent - und erreichte 2014 eine Summe von rund sechs Milliarden Euro nach 5,8 Milliarden Euro im Vorjahr. Jeder Einwohner im Oberberg hatte dadurch 2014 aber nur 22.192 Euro zum Ausgeben in der Tasche (+616 Euro). Bei den Radern kamen also nochmals 1111 Euro obendrauf.

Nichts im Vergleich zum rechnerisch höchsten Pro-Kopf-Einkommen, das den Bürgern in Blomberg im Kreis Lippe zur Verfügung stand. 40.929 Euro hatte dort jeder Einwohner 2014 durchschnittlich zum Ausgeben im Geldbeutel. Am unteren Ende der Skala rangiert Kranenburg im Kreis Kleve mit 15.233 Euro pro Einwohner.

Quelle: RP
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